Mit dem Fraktionsantrag 13/0470 wurde ein Vorgehen zur Neustrukturierung der Freizeitgesellschaften im Regionalverband Ruhr beschlossen. Ziel ist der Erhalt der Freizeitgesellschaften sowie der Revierparks und deren bedarfsgerechte Weiterentwicklung innerhalb der neuen Freizeitgesellschaft Metropole Ruhr GmbH. Die Verwaltung wurde beauftragt, die Verschmelzung der Gesellschaften gemeinsam mit den Städten und dem Ennepe-Ruhr-Kreis, welche die Beteiligung an der Dachgesellschaft bereits beschlossen haben, voranzutreiben. Hierzu sollen den Beteiligten betriebswirtschaftliche Kennzahlen zur Verschmelzung, ein geänderter Entwurf des Gesellschaftervertrages mit der vorgesehenen Einrichtung beratender Beiräte sowie Informationen zum Konzept „Revierparks 2020+“ zur Verfügung gestellt werden.
Der neue Gesellschaftervertrag soll zudem den Beitritt der Städte Herne und Dortmund bis zum Ende des Jahres ermöglichen. Für den Fall eines Nichtbeitritts dieser Städte ist die Verwaltung angewiesen, ein Ausstiegsszenario aus der Revierpark Wischlingen GmbH und der Revierpark Gysenberg GmbH zu entwickeln, wobei die Einstellung der Zuschüsse zum nächstmöglichen Zeitpunkt vorgesehen ist.
Zusätzlich soll die Verwaltung im Wirtschaftsausschuss Unterlagen zur Analyse des Bädermarktes, eine Zeitschiene für ein regionales Bäderkonzept, einen Bericht zum Konzept „Revierparks 2020+“ sowie ein Arbeitspapier zur Verwendung der Mittel zur Behebung des Instandhaltungsstaus vorlegen. Ferner wird die Prüfung einer einheitlichen Tarifstruktur inklusive Sozialtarifen für Teile der Einrichtungen beauftragt. Federführend ist der Verbandsausschuss.