2. Sitzung des Ausschusses für Digitalisierung, Bildung und Innovation
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Tagesordnung
- 1Regionale Statistik und Umfragen: Selbstverständnis und AuftragZur Vorlage · 14/0165 · Berichtsvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Im Ausschuss für Digitalisierung, Bildung und Innovation des Regionalverbands Ruhr (RVR) wird am 27. Mai 2021 ein Bericht zur Arbeit des Teams Regionale Statistik und Umfragen zur Kenntnis genommen. Das Team ist im Referat „Bildung und Soziales“ angesiedelt und fungiert als Anlaufstelle für Datenfragen sowohl innerhalb des Verbandes als auch für die gesamte Region.
Die Arbeitsweise des Teams basiert auf der Nutzung amtlicher Statistiken, ergänzender Erhebungsmethoden sowie eigener Umfragen. Durch die Teilnahme an regionalen und überregionalen Arbeitsgruppen werden Fachkenntnisse aktualisiert und der Austausch zu Datengewinnung und -interpretation mit externen Experten gefördert. Das Spektrum der Tätigkeiten umfasst dabei die Identifizierung relevanter Themen für den RVR sowie die Auswertung gesellschaftlicher und ökonomischer Entwicklungen.
Für externe Anfragen, beispielsweise von Studierenden oder Kommunalverwaltungen, bietet das Team kostenfreie Hilfestellungen an. Dies beinhaltet unter anderem Datenabgleiche sowie Interpretationshilfen zu komplexen statistischen Sachverhalten. Finanziell sind für diese Aufgaben keine zusätzlichen Mittel erforderlich, da die Tätigkeiten im Rahmen der gesetzlichen Pflichtaufgabe zur Raumbeobachtung gemäß RVR-Gesetz erbracht werden.
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- 2Regio.NRW-Projekt ?Innovationszentren Ruhr?Zur Vorlage · 14/0164 · Berichtsvorlage
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Der Ausschuss für Digitalisierung, Bildung und Innovation hat den Bericht zum Regio.NRW-Projekt „Innovationszentren Ruhr“ zur Kenntnis genommen. Das Projekt basiert auf der Arbeit des seit April 2017 vom Regionalverband Ruhr (RVR) geleiteten Arbeitskreises Technologie- und Gründerzentren Ruhr (AK TGZ), an dem auch die bmr beteiligt ist. Der AK TGZ wurde von der Geschäftsführung des Technologiezentrums Dortmund initiiert, um durch den Austausch mit Landesvertreterinnen und Landesvertretern die Rahmenbedingungen für die Entwicklung von Technologie- und Gründerzentren im Ruhrgebiet zu verbessern.
Auf Grundlage eines Förderbescheids von Regio.NRW aus dem Jahr 2019 zielt das Projekt darauf ab, ein kooperatives Netzwerk zwischen den Technologie- und Gründerzentren sowie den Wirtschaftsförderungen der Metropole Ruhr aufzubauen. Ziel ist es, die Spezialisierung und Sichtbarkeit moderner Innovationszentren in der Region zu fördern. Durch die Vernetzung der rund 30 regionalen Zentren sollen Synergien genutzt, Entwicklungspotenziale in Zukunftstechnologien identifiziert und Hemmnisse abgebaut werden, um das Angebot für Gründer sowie kleine und mittlere Unternehmen zu verbessern. Die Schwerpunkte liegen auf der Nutzung von Spezialisierungspotenzialen, der Umsetzung gemeinsamer Aktivitäten im regionalen Verbund sowie der Steigerung der überregionalen Kommunikation. Da es sich um ein Projekt der bmr handelt, ergeben sich keine Auswirkungen auf den Haushalt des RVR.
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- 3Projekt Innovationsberichterstattung für das Ruhrgebiet in Kooperation zwischen dem RWI ? Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (RWI) und dem Regionalverband Ruhr (RVR)Zur Vorlage · 14/0161 · Beschlussvorlage
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Die Verbandsversammlung hat die Verwaltung beauftragt, in Kooperation mit dem RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung e. V. eine regionale Innovationsberichterstattung für das Ruhrgebiet aufzubauen. Das Vorhaben basiert auf dem Innovationsbericht NRW und soll die Transformation der Region von einer montanindustriellen hin zu einem ökologisch nachhaltigen Innovationsökosystem durch geeignete Indikatoren abbilden.
Die inhaltliche Schwerpunktsetzung umfasst Themen wie Umwelt und Energie, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, Humankapital sowie Fachkräfte sowie Gründungen aus Hochschulen und Spin-offs. Die Ergebnisse der Zusammenarbeit sollen in der Fachöffentlichkeit, der Wissenschaft, der Wirtschaft und in politischen Gremien diskutiert werden. Geplant ist die Veröffentlichung von Infografiken, Tabellen und Kurzberichten, wobei eine digitale Aufbereitung im Dashboard der Regionalstatistik des RVR vorgesehen ist.
Die Projektleitung übernehmen Dr. Verena Eckl (RVR) und Dr. Michael Rothgang (RWI). Die Laufzeit des Projekts ist für den Zeitraum von Mai 2021 bis Mai 2023 angesetzt. Die Umsetzung erfolgt vorbehaltlich der Haushaltsbeschlüsse für die Jahre 2022 und 2023. Für das Projekt sind Sachkosten in Höhe von insgesamt 45.000 Euro sowie ein Anteil an den Personalkosten des RWI veranschlagt.
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- 4?Innovationspotenziale für die Metropole Ruhr ? Ergebnisse aus den Studien des Standortmarketings?Zur Vorlage · 14/0176 · Berichtsvorlage
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Die Berichtsvorlage mit der Nummer 14/0176 behandelt die Ergebnisse aus Studien des Standortmarketings zum Thema „Innovationspotenziale für die Metropole Ruhr“. Der entsprechende Bericht, welcher vom Büro der Regionaldirektorin erstellt wurde, liegt dem Ausschuss für Digitalisierung, Bildung und Innovation vor. In der Sitzung am 27. Mai 2021 ist vorgesehen, dass die Mitglieder des Ausschusses diesen Bericht zur Kenntnis nehmen.
Hinsichtlich der finanziellen Auswirkungen wird in der Vorlage festgehalten, dass keine Nachveranschlagung oder Bereitstellung von überplanmäßigen bzw. außerplanmäßigen Mitteln erforderlich ist. Die Maßnahme wird somit als haushaltsneutral eingestuft. Es sind aus dem vorliegenden Dokument keine weiteren finanziellen Folgewirkungen oder Verpflichtungen für den Haushalt ersichtlich.
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- 5Kommunikation der Wissensmetropole Ruhr als Teil der StandortmarketingkampagneZur Vorlage · 14/0172 · Beschlussvorlage
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Die Verbandsversammlung soll über die Umschreibung von Sachmitteln für das regionale Standortmarketing entscheiden. Gemäß der Beschlussvorlage 14/0172 wird vorgeschlagen, Mittel aus der Informations- und Motivationskampagne (IMK) für das Jahr 2021 in Höhe von 100.000 Euro sowie die entsprechenden Mittel für das Jahr 2022 umzuwidmen. Diese Mittel sollen dazu dienen, eine neue Kommunikationslinie für die „Wissensmetropole Ruhr“ als Teil der Standortmarketingkampagne aufzubauen.
Das Vorhaben sieht eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Institutionen vor, um die Bedeutung der Forschung und Wissenschaft für die Wirtschaftsregion hervorzuheben. Dabei sollen die wissenschaftliche Exzellenz sowie die wirtschaftliche Verwertbarkeit von Projekten und deren Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt thematisiert werden. Als Finanzierung dienen die bisher reservierten Budgets der IMK, wobei zusätzlich Partnerbudgets von Universitäten, Hochschulen und Forschungsinstituten eingeworben werden sollen.
Die Begründung führt aus, dass die Wirksamkeit der bisherigen Maßnahmen der IMK aufgrund der Corona-Pandemie schwerer messbar sei. Die Umwidmung soll eine zielgerichtetere Steuerung der Mittel ermöglichen. Da es sich um eine interne Umschreibung bestehender Budgets handelt, ergeben sich keine zusätzlichen finanziellen Auswirkungen für den Haushalt des Regionalverbands Ruhr.
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- 6Einrichtung eines regionalen Medienzentrums RuhrZur Vorlage · 14/0179 · Fraktionsantrag
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Mit dem Fraktionsantrag 14/0179 regt die Fraktion Die Grünen die Prüfung der Einrichtung eines regionalen „Medienzentrums Ruhr“ an. Die Verwaltung des Regionalverbandes Ruhr soll hierzu gemeinsam mit den Landesmedienzentren, dem Land sowie der Bildungsinitiative RuhrFutur untersuchen, ob sich ein interkommunales Zentrum realisieren lässt. Dabei wird eine zentrale Lage und eine gute Erreichbarkeit durch öffentliche Verkehrsmittel angestrebt.
Der Antrag sieht vor, dass im Rahmen dieser Prüfung verschiedene Anforderungen berücksichtigt werden. Dazu gehören die Durchführung von Fortbildungen für Lehrkräfte zum Einsatz digitaler Medien, die Bereitstellung von Media-Labs sowie die Bildung einer kommunalen Einkaufsgemeinschaft für Softwarelizenzen und Apps. Zudem soll eine Vernetzung regionaler Akteure wie Schulen, Schulträger und Bildungsbüros sowie eine Koordination der Medienberaterinnen und Medienberater zur Vermeidung von Doppelstrukturen geprüft werden.
Ein wesentlicher Bestandteil des Vorhabens ist die Beantwortung von Fragen zur finanziellen und organisatorischen Umsetzung. Die Verwaltung soll ermitteln, welche Kosten für die Einrichtung entstehen würden, wie sich diese aufteilen und welche Finanzierungs- sowie Organisationsmodelle infrage kommen. Zudem soll das Interesse der Kommunen an einem solchen regionalen Zentrum untersucht werden.
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- 7Regionale Befahrung- Geonetzwerk.metropoleRuhrZur Vorlage · 14/0197 · Beschlussvorlage
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In der Beschlussvorlage 14/0197 wird die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr dazu aufgerufen, die Verwaltung mit der Konzeption einer regionalen Straßenbefahrung zu beauftragen. Ziel dieses Vorhabens ist der Abschluss eines Kooperationsvertrags im Geonetzwerk.metropoleRuhr sowie die Etablierung einer zentralen Vergabe und Auftragserteilung durch den Regionalverband Ruhr. Die Umsetzung des Auftrags steht unter dem Vorbehalt des Haushaltsbeschlusses.
Die Verwaltung soll prüfen, in welcher Form und in welchen zeitlichen Abständen eine einheitliche regionale Befahrung des Verbandsgebietes möglich ist. Zudem wird die Einleitung einer begleitenden wissenschaftlichen Evaluation ab dem dritten Quartal 2021 vorgeschlagen. Über die Ergebnisse dieser Untersuchung soll die Verbandsversammlung fortlaufend informiert werden.
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- 8UmweltbildungZur Vorlage · 14/0212 · Fraktionsanfrage
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Die Fraktion der Grünen im Ruhrparlament hat mit der Drucksache 14/0212 eine Anfrage zum Thema Umweltbildung im Regionalverband Ruhr (RVR) gestellt. Im Fokus stehen dabei die pädagogischen Angebote auf den Naturflächen des Verbands, wie etwa Wäldern, Parks und Halden. Die Anfrage bittet um Auskunft über den Umfang der bestehenden Bildungsangebote, deren Zielgruppen sowie die Rolle der Biologischen Stationen. Zudem werden Fragen zur Erreichbarkeit der Lernorte mit dem öffentlichen Personennahverkehr sowie zur vorhandenen Infrastruktur, beispielsweise hinsichtlich Wetterschutz und sanitärer Anlagen, aufgeworfen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Anfrage liegt auf den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Bildungsangebote im Freien sowie auf bestehenden Kooperationen mit Schulen, Kindertagesstätten, Universitäten und anderen Institutionen. Die Fraktion erkundigt sich nach Konzepten, um Bildungseinrichtungen zur Nutzung dieser außerschulischen Lernorte zu motivieren und insbesondere auch für waldferne Einrichtungen Zugänge zu schaffen. Darüber hinaus wird nach Möglichkeiten der Unterstützung bei der Projektentwicklung sowie der Akquise von Fördermitteln gefragt. Abschließend werden Informationen über Strategien zur Weiterentwicklung der pädagogischen Angebote im Freien für die Zeit nach der Pandemie angefordert.
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- 9Anfragen und Mitteilungen