9. Sitzung des Ausschusses für Digitalisierung, Bildung und Innovation
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Tagesordnung
- –Angelegenheiten nach RVR-Gesetz
- 1Feststellung der Tagesordnung
- 2Genehmigung der Niederschrift letzter Ausschuss
- 3Arbeitsmarkt der Metropole Ruhr im (Struktur-) WandelZur Vorlage · 14/0876 · Berichtsvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Der Bericht zur Lage des Arbeitsmarktes in der Metropole Ruhr thematisiert die laufenden Strukturveränderungen in der Region. Laut der Vorlage von Julian Evans beeinflussen die zunehmende Digitalisierung, der Bedarf an personellen Ressourcen für die Dekarbonisierung sowie die demografische Entwicklung die Anforderungen an die Arbeitswelt. Zudem wird auf die Herausforderungen durch die Zahl der Langzeitarbeitslosen hingewiesen.
Um diesen Entwicklungen statistisch zu begegnen, wurde im Mai 2022 das neue Format „Arbeitsmarktreport.Ruhr“ eingeführt. Diese monatliche Berichterstattung bereitet wesentliche statistische Fakten auf und nutzt thematische Schwerpunkte in Form von sogenannten Spotlights, um aktuelle Entwicklungen, wie etwa die Substituierbarkeit von Tätigkeiten, darzustellen.
Ein weiterer Bestandteil der Vorlage ist die Fortführung des Projekts „welcome.ruhr“. Dieses Projekt, das bereits 2017 gestartet wurde, befasst sich mit der gesteuerten Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte und soll in Abstimmung mit den Kommunen weiterentwickelt werden. Die inhaltlichen Planungen und Ziele hierzu werden dem Ausschuss vorgestellt.
Die Berichtsvorlage hat keine finanziellen Auswirkungen auf den Haushalt des Regionalverbandes Ruhr, da es sich um eine reine Information über die Arbeitsmarktzahlen im Verbandsgebiet handelt.
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- 4Erscheinen der Broschüre 'Ausbildung im Handwerk in der Metropole Ruhr' in Kooperation mit Handwerk Region RuhrZur Vorlage · 14/0899 · Berichtsvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Der Ausschuss für Digitalisierung, Bildung und Innovation hat den Bericht über die Veröffentlichung der Broschüre „Ausbildung im Handwerk in der Metropole Ruhr“ zur Kenntnis genommen. Die Publikation ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen dem Regionalverband Ruhr und der Initiative „Handwerk Region Ruhr“, unter der Federführung der Handwerkskammer Dortmund.
Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wurden rund 100.000 Einzeldatensätze der drei beteiligten Handwerkskammern im Ruhrgebiet ausgewertet. Der Bericht bietet einen Überblick über den regionalen Ausbildungsmarkt und konzentriert sich dabei auf Schwerpunkte wie Schulabschlüsse, Mobilität, die Rolle von Frauen im Handwerk, Internationalität sowie Quereinsteiger. Die Erhebung dient dazu, die regionale Datenlage zum Handwerk zu ergänzen.
Die Veröffentlichung der Broschüre erfolgte am 6. Februar 2023 durch die Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel gemeinsam mit den Hauptgeschäftsführern der drei beteiligten Handwerkskammern. Aus den vorliegenden Unterlagen geht hervor, dass für diese statistische Erhebung keine zusätzlichen Haushaltsmittel erforderlich sind und die Berichterstattung haushaltsneutral erfolgt.
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- 5Welcome.ruhrZur Vorlage · 14/0914 · Beschlussvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Der Ausschuss für Digitalisierung, Bildung und Innovation befasst sich mit der Neugestaltung des Projekts „welcome.ruhr“. Die vorliegende Beschlussvorlage sieht vor, die Verwaltung mit der Erarbeitung eines Konzepts zur Überarbeitung der Webseite zu beauftragen. Dieses Konzept soll neben den inhaltlichen und optischen Anpassungen auch die Rahmenbedingungen, die finanziellen Auswirkungen sowie eine integrierte Kommunikationsstrategie umfassen.
Das Projekt „welcome.ruhr“ dient der Ansprache und Integration von Fachkräften, Studierenden und Unternehmern in der Metropole Ruhr. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und veränderter gesetzlicher Rahmenbedingungen für die Fachkräfteeinwanderung soll das Portal modernisiert werden. Die Neugestaltung soll eine stärkere Verzahnung mit der regionalen Standortmarketingkampagne ermöglichen und die Nutzung von Social-Media-Kanälen in den Fokus rücken. Ein Re-Launch der Plattform ist für das laufende Jahr angestrebt.
Das Projekt setzt sich aus dem Internetportal, den sogenannten „Welcome Guides“ und einem Netzwerk kommunaler Ansprechpartner zusammen. Die finanziellen Auswirkungen der geplanten Maßnahmen sind im Haushaltsplan bereits berücksichtigt, sodass keine zusätzliche Nachveranschlagung erforderlich ist.
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- 6Anfragen und Mitteilungen
- 6.1Anfrage Die Grünen Fachkräftemangel im pädagogischen BereichZur Vorlage · 14/0951 · Fraktionsanfrage
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Die Fraktion Die Grünen hat im Ruhrparlament eine Anfrage zum Fachkräftemangel im pädagogischen Bereich gestellt. Im Zentrum der Anfrage steht die Ermittlung unbesetzter Stellen in Schulen sowie in anderen erzieherischen und bildenden Einrichtungen. Konkret werden Zahlen zu fehlenden Lehrkräften nach Schulformen, pädagogischen Fachkräften in Kindertagesstätten sowie zu Vakanzen in der Schul- und Kita-Sozialarbeit und der Schulpsychologie angefordert. Zudem wird nach der Anzahl der Studienplätze in diesen Bereichen an den Hochschulen im Ruhrgebiet sowie deren Entwicklung in den vergangenen zehn Jahren gefragt.
Die Anfrage befasst sich darüber hinaus mit den Strategien zur Stellenbesetzung in den einzelnen Kommunen des Verbandsgebiets. Es wird nach Möglichkeiten der interkommunalen Zusammenarbeit gesucht und die Frage aufgeworfen, wie der Regionalverband Ruhr (RVR) die Kommunen dabei unterstützen kann, ein gegenseitiges Abwerben von Personal zu verhindern. Abschließend wird erörtert, wie sich der Regionalverband gemeinsam mit den Kommunen gegenüber dem Land und dem Bund positionieren kann, um die personellen Herausforderungen im Bereich der Bildung und Erziehung zu adressieren.
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- 6.2Anfrage Fraktion DIE LINKE Sicherstellung der Schulraumbedarfe bei steigenden Schülerzahlen im RuhrgebietZur Vorlage · 14/0957 · Fraktionsanfrage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Fraktion DIE LINKE hat die Fraktionsanfrage 14/0957 eingereicht, welche die Sicherstellung der Schulraumbedarfe bei steigenden Schülerzahlen im Ruhrgebiet zum Gegenstand hat. Als Ursachen für den erhöhten Bedarf an Schulplätzen werden Zuzug, Geburtenraten sowie Veränderungen in der Bildungslandschaft durch Inklusion und Integration angeführt. Zudem wird auf die Rückkehr zum G9-Unterricht an Gymnasien und den gesetzlichen Anspruch auf Ganztagsbetreuung ab dem Schuljahr 2026/2027 verwiesen, was die Anforderungen an bestehende Gebäude sowie den Bedarf an Neubauten beeinflussen könne.
Die Anfrage fordert vom Regionalverband Ruhr (RVR) Informationen zu fehlenden Raumkapazitäten und pädagogischem Fachpersonal zur Sicherung der Beschulung im Schuljahr 2023/2024 an. Es wird nach der Anzahl der Kinder und Jugendlichen gefragt, die in den Städten des RVR-Gebietes derzeit nicht beschult werden können, sowie nach deren Herkunftsländern. Des Weiteren bittet die Fraktion um Auskunft über die Umfunktionierung von Fachräumen zu Klassenräumen und die daraus resultierenden Folgen für den Fachunterricht. Abschließend werden Informationen zu den Planungen der Kommunen als Schulträger bis zum Schuljahr 2026/2027, zur Unterstützung durch die Bezirksregierungen sowie zu finanziellen oder personellen Mitteln des Landes erbeten.
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