13. Sitzung des Betriebsausschusses RVR Ruhr Grün
Gremium: Betriebsausschuss RVR Ruhr Grün
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Tagesordnung
- 1Genehmigung der Niederschrift über die 12. Sitzung des Betriebsausschusses (öffentlicher Teil)
- 2Die Waldbaustrategie 2030 von RVR Ruhr GrünZur Vorlage · 14/1405 · Berichtsvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Der Betriebsausschuss von RVR Ruhr Grün hat die „Waldbaustrategie 2030“ zur Kenntnis genommen. Die Strategie zielt darauf ab, die Waldflächen im Ruhrgebiet an die klimatischen Veränderungen anzupassen. Da viele Bestände aufgrund historischer Nutzungen – etwa für den Kohleabbau oder nach den Weltkriegen – als Monokulturen angelegt wurden, sind diese durch Trockenperioden, Stürme und Borkenkäferbefall gefährdet.
Die vorliegende Planung sieht die Umwandlung dieser Monokulturen in artenreiche Mischbestände sowie die Wiederbewaldung von Kahlflächen mit standortgerechten Waldentwicklungstypen vor. Ein Arbeitskreis des Fachbereichs „Land-forstwirtschaftlicher Betrieb“ hat die Strategie entwickelt, um die Entstehung stabiler und ökologisch wertvoller Wälder zu sichern. Die Inhalte umfassen Aufgaben wie die Wiederbewaldung, die Jungbestandpflege sowie die Qualifizierung von Bäumen und Nutzungsarten unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeit und Naturschutz.
Die Endfassung der Strategie soll 2024 fertiggestellt werden und steht den Forstkräften sowie Waldbesitzenden als Arbeitsinstrument zur Verfügung. Ein Download auf der Internetseite von RVR Ruhr Grün ist für das zweite Quartal 2024 vorgesehen. Die Umsetzung der Strategie hat keine zusätzlichen finanziellen Auswirkungen auf den Haushalt.
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- 3Waldmanagement für die Stadt MH a. d. RuhrZur Vorlage · 14/1406 · Berichtsvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Der Betriebsausschuss RVR Ruhr Grün befasst sich mit der künftigen Bewirtschaftung der Waldflächen der Stadt Mülheim an der Ruhr. Die Stadt verfügt über rund 1.000 Hektar Wald, die bislang durch eigenes Personal verwaltet werden. Nach Beratungen zur Kooperation hat der Rat der Stadt Mülheim entschieden, die forstliche Bewirtschaftung künftig durch RVR Ruhr Grün durchzuführen.
Ein Vertrag für den Betriebsübergang soll im Jahr 2024 erstellt werden. Ab dem 1. Januar 2025 ist eine dreijährige Testphase vorgesehen. Nach zwei Jahren wird ein Evaluierungsbericht erstellt, der als Grundlage für die weitere Zusammenarbeit dient. Ein vollständiger Betriebsübergang ist für den 1. Januar 2028 geplant. Die Kosten für die Beförsterung belaufen sich auf etwa 930.000 Euro pro Jahr und werden vollständig von der Stadt Mülheim getragen.
Während der Testphase verbleibt das Personal des Forstbetriebs bei der Stadt Mülheim, wird jedoch im Rahmen einer Personalgestellung für den RVR tätig. Maschinen und Dienstgebäude werden über Mietverträge zur Verfügung gestellt. Im Falle einer dauerhaften Betriebsübernahme nach der Testphase steht dem Personal die Entscheidung offen, ob es zum RVR wechselt oder einer anderen Tätigkeit bei der Stadt Mülheim nachgeht.
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- 4Sachstandsbericht RückepferdeZur Vorlage · 14/1408 · Berichtsvorlage
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Der Betriebsausschuss von RVR Ruhr Grün hat einen Sachstandsbericht zum Einsatz von Rückepferden zur Kenntnis genommen. Im Nachgang zu einem Prüfauftrag aus dem Februar 2023 wurde untersucht, inwieweit Pferdeeinsätze in den Bereichen Forstwirtschaft, Naturschutz und Umweltbildung möglich sind.
Im Fachbereich Land- und Forstwirtschaft wurden im Jahr 2023 zwei Einsätze in der östlichen Haarda durchgeführt, um Holz zu befördern. Weitere Einsätze waren aufgrund von Stammdimensionen, Bodenbeschaffenheit und der Holzpreisentwicklung sowie Personalmangel nicht realisierbar. Im Bereich der ökologischen Gemeinwohlleistungen wurden Projekte zur Adlerfarnbekämpfung und zur Saatgutverarbeitung gestartet, wobei der praktische Einsatz von Pferden für das Jahr 2024 geplant ist.
Im Bereich der Waldsozialen Gemeinwohlleistungen ist für den Herbst 2024 eine Reitexkursion vorgesehen. Ein Versuch, Rückepferde bei den Waldjugendspielen zu präsentieren, konnte aufgrund der mangelnden Wirtschaftlichkeit für Fuhrhalter wegen langer Anfahrtswege nicht umgesetzt werden. Auch im Bereich der Umweltpädagogik erschwerten Schulferien und fehlende Transportmittel für Schulen die Umsetzung.
Als weiteres Vorgehen wird der Abschluss eines längerfristigen Rahmenvertrags mit einer Fuhrhalterei vorgeschlagen. Dieser soll Einsatzmöglichkeiten in allen Fachbereichen über ein Stundenkontingent abdecken, ohne eine dauerhafte Bindung an bestimmte Forstbezirke zu schaffen. Die Kosten hierfür sind im bestehenden Haushalt gedeckt.
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- 5Regionale Radwegepflege - Pilotprojekt zur Analyse möglicher zentraler Dienstleistungen durch den RVRZur Vorlage · 14/1409 · Beschlussvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Verbandsversammlung des Regionalverbands Ruhr (RVR) prüft die Fortführung eines Pilotprojekts zur zentralen Übernahme von Dienstleistungen bei der regionalen Radwegepflege. Ziel der Vorlage ist es, zu untersuchen, inwieweit der RVR als Dienstleister für überregional bedeutsame Radwege fungieren kann, unabhängig von der jeweiligen Bauladenverantwortung. Dabei sollen konkrete Pflegevereinbarungen sowie die daraus resultierenden finanziellen Auswirkungen auf die kommunalen Haushalte erarbeitet werden.
An dem Projekt beteiligen sich die Städte Bochum, Haltern am See, Kamen, Witten und Duisburg. Die Untersuchung konzentriert sich auf die Prüfung von Synergieeffekten durch eine zentralisierte Verwaltung der Aufgaben, wie etwa Wegweisung, Verkehrssicherheitskontrollen und die Grundpflege der Infrastruktur. Derzeit erfolgt die Pflege weitgehend dezentral oder über externe Dienstleister, was aufgrund langer Anfahrtswege und aktueller Marktschwankungen als wenig wirtschaftlich eingestuft wird.
Die Ergebnisse des Pilotprojekts basieren auf der Analyse verschiedener Radwegabschnitte, unter anderem im Bereich Witten. Auf Grundlage der ermittelten Kostenschätzungen soll in den kommenden Monaten eine Beratung mit den Projektpartnern über den weiteren Leistungsumfang und die finanzielle Umsetzung erfolgen. Damit sollen langfristig die Qualität der Radwegeinfrastruktur gesichert und die Effizienz der Unterhaltung gesteigert werden.
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- 6Infrastrukturelle Qualitätssicherung der Römer-Lippe-Route l Zusammenarbeit mit der Ruhr Tourismus GmbH (RTG)Zur Vorlage · 14/1435 · Beschlussvorlage
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Der Betriebsausschuss RVR Ruhr Grün beabsichtigt, eine Vereinbarung mit der Ruhr Tourismus GmbH (RTG) zur infrastrukturellen Qualitätssicherung der Römer-Lippe-Route I abzuschließen. Die Vorlage sieht vor, dass der Verband befristet Aufgaben und Kosten übernimmt, da der bisherige Partner für die infrastrukturellen Unterhaltungsleistungen nicht mehr zur Verfügung steht.
Die geplanten Maßnahmen umfassen die Organisation des Pflegemanagements, halbjährliche Routenkontrollen der Wegweisung sowie die Reinigung und Pflege von Ausstattungsobjekten wie Schildern und Bänken. Zudem sollen die Beschaffung von Beschilderungen sowie die Unterstützung bei Zertifizierungen übernommen werden. Der geschätzte Eigenanteil des RVR Ruhr Grün für die Koordinierung beläuft sich auf jährlich 5.000 Euro brutto. Die RTG stellt für das Infrastrukturmanagement ein jährliches Budget von 15.000 Euro bereit.
Die Finanzierung der Maßnahmen erfolgt aus den bestehenden Mitteln der Erholungsinfrastruktur, sodass keine zusätzliche Nachveranschlagung erforderlich ist. Die Zusammenarbeit soll zunächst für die Jahre 2024 bis 2026 schriftlich fixiert werden.
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- 7Ausstellung zum Wald mit dem Landesbetrieb Wald und Holz NRWZur Vorlage · 14/1448 · Berichtsvorlage
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Der Betriebsausschuss RVR Ruhr Grün hat einen Bericht über die Wanderausstellung „Klimaheld Wald! Warum wir ihn schützen müssen“ zur Kenntnis genommen. Das Projekt wird in Kooperation mit dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW durchgeführt. Ziel der Ausstellung ist es, die Funktionen des Waldes sowie dessen Rolle im Klimawandel und beim Artensterben sowohl in der Öffentlichkeit als auch bei politischen Entscheidungsträgern zu thematisieren.
Die Ausstellung umfasst acht Module, die sechs Themenfelder wie den Wald der Zukunft, Naturschutz und Biodiversität sowie die Nutzung von Holz behandeln. Die Gestaltung erfolgt primär aus Holz und wird durch multimediale Elemente ergänzt. Ein geplantes Rahmenprogramm soll durch Diskussionsforen, interdisziplinäre Veranstaltungen und Exkursionen, etwa zum Arboretum Burgholz, erweitert werden. Zudem sind Waldspaziergänge für Vertreter der Politik vorgesehen.
Die Ausstellung soll im Verlaufe der Zeit durch die Metropole Ruhr wandern, wobei eine Eröffnung auf der Zeche Zollverein in Essen für das erste Quartal 2024 angestrebt wird. Für die Durchführung der Ausstellung sind keine zusätzlichen Haushaltsmittel erforderlich.
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- 8Anfragen und Mitteilungen
- 8.1Information über den aktuellen Sachstand zu einer möglichen Etablierung einer Greifvogelauffangstation am Hof Punsmann
- 1Genehmigung der Niederschrift über die 12. Sitzung des Betriebsausschusses (nichtöffentlicher Teil) nicht öffentlich
- 2RVR Ruhr Grün - Vierteljahresbericht IV. Quartal 2023nicht öffentlich
- 3Anfragen und Mitteilungennicht öffentlich