Bericht über die Optimierung des Beteiligungsportfolios des Regionalverbandes Ruhr Essen
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) setzt sich mit der Optimierung seines Beteiligungsportfolios auseinander. Auf Grundlage eines Auftrags zur Untersuchung von Synergieeffekten liegt nun ein Gutachten der Firma Bergmann, Kaufmann und Partner aus Wuppertal vor. Die Untersuchung befasste sich mit steuerrechtlichen, rechtlichen sowie wirtschaftlichen Aspekten und prüfte Möglichkeiten zur Verschlankung der Beteiligungsstruktur, etwa durch die Verschmelzung von Gesellschaften oder die Beendigung von Gesellschafterstellungen, um Doppelstrukturen aufzulösen.
Zum Ende des Jahres 2024 war der Verband unmittelbar an 16 Gesellschaften in privater Rechtsform beteiligt, ergänzt durch die eigenbetriebsähnliche Einrichtung RVR Ruhr Grün sowie die neue Tochtergesellschaft RuhrFutur gGmbH. Ein wesentlicher Teil dieser Beteiligungen ist auf Zuschussleistungen des Regionalverbandes angewiesen, die sich auf etwa 33 Millionen Euro pro Jahr belaufen, was rund 25 Prozent der ordentlichen Aufwendungen entspricht.
Mit der vorliegenden Beschlussvorlage soll die Verbandsversammlung das Gutachten sowie dessen Handlungsempfehlungen zur Kenntnis nehmen. Zudem wird die Verwaltung beauftragt, weiterführende Vorschläge zur Nutzung von Synergieeffekten und zum Umgang mit den Beteiligungen auszuarbeiten. Diese sollen anschließend den Gremien des Regionalverbandes zur Entscheidung vorgelegt werden. Die Umsetzung der Maßnahmen ist nach derzeitiger Planung haushaltsneutral und weist keine klimarelevanten Auswirkungen auf.
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