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Fraktionsanfrage Antwort

Antwort auf die Anfrage der AfD-Fraktion Vorbereitung auf Gasmangellage bei der Freizeitmetropole Ruhr (FMR)

15/0143-1 04.02.2026 Ausschuss für Finanzen und Beteiligungen

✦ KI-Zusammenfassung

Die Freizeitmetropole Ruhr (FMR) hat auf eine Anfrage der AfD-Fraktion zur Vorbereitung auf eine mögliche Gasmangellage reagiert. Nach Rücksprache mit den Energieversorgungsunternehmen besteht laut FMR aktuell keine Gefährdung der Versorgungslage. Für die Bäder wurde im vergangenen Herbst Gas zu vorteilhaften Konditionen eingekauft, wobei teilweise Laufzeiten bis 2028 bestehen.

Bei einer Verschärfung der Versorgungslage in die Notfallstufe könnten Einschränkungen oder ein Lieferstopp für die FMR folgen, da das Unternehmen nicht zu den staatlich geschützten Kunden zählt. Dies könnte zur Schließung von Bädern führen. Das wesentliche wirtschaftliche Risiko liegt in der Fortzahlung der Personalkosten. Als Gegenmaßnahmen werden der Abbau von Überstunden und Urlaub sowie die Beantragung von Kurzarbeit genannt, wobei die Mitarbeitenden dann Reinigungs- und Revisionsarbeiten durchführen könnten. Um Schäden durch das Einfrieren von Leitungen zu vermeiden, wird der Einsatz mobiler, ölbefeuerter Heizungsanlagen geprüft.

Weitere mögliche Maßnahmen bei einer Gasmangellage umfassen technische Anpassungen wie die Reduzierung von Wassertemperaturen, die Einschränkung von Angeboten mit hohem Energiebedarf oder die Teilschließung von Saunen. Die FMR gibt an, solche Änderungen innerhalb von 48 Stunden umsetzen zu können. Parallel dazu wird ein Energieaudit zur Identifizierung von Einsparpotenzialen durchgeführt. Zudem prüft die Organisation die Anschaffung einer mobilen Heizanlage auf Ölbasis, um bei Ausfällen der bestehenden Infrastruktur reagieren zu können.

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