Antwort auf die Anfrage der AfD-Fraktion: Auswirkungen der Strategie Grüne Infrastruktur auf die Verfügbarkeit von Gewerbe- und Industrieflächen in der Metropole Ruhr
✦ KI-Zusammenfassung
In einer Antwort auf eine Anfrage der AfD-Fraktion zur „Strategie Grüne Infrastruktur Metropole Ruhr“ stellt die Verwaltung des Regionalverbands Ruhr (RVR) klar, dass durch die Umsetzung dieser Strategie keine Flächen für die industrielle Nutzung blockiert werden. Der Regionalplan Ruhr unterscheidet zwischen Siedlungsraum, welcher Gewerbe- und Industrieflächen umfasst, und Freiraum. Da eine Überlagerung dieser beiden Gebietskategorien ausgeschlossen ist, entstehen durch die Integration von Elementen der Grünen Infrastruktur keine Einschränkungen für die industrielle Nutzung bereits ausgewiesener Flächen.
Bezüglich der Frage nach einem möglichen Standortrisiko durch ökologische Auflagen, wie etwa Entsiegelungs- oder Begrünungsvorgaben, sieht die Verwaltung keine Gefahr für die Ansiedlung von Unternehmen. Die grüne Transformation wird als zentraler Bestandteil der Standortpolitik bewertet, der die Resilienz gegenüber klimatischen Einflüssen sowie die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit durch Faktoren wie geringeren Energieverbrauch und eine höhere Attraktivität für Fachkräfte steigere. Aktuell sind zudem keine Programme zur aktiven Entsiegelung von wirtschaftlich genutzten Flächen geplant, weshalb keine entsprechenden Kosten veranschlagt werden.
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