Antwort auf die Anfrage der AfD-Fraktion: Auswirkungen der Strategie Grüne Infrastruktur auf die Verfügbarkeit von Gewerbe- und Industrieflächen in der Metropole Ruhr
15/0270-1 · Fraktionsanfrage Antwort · 21.05.2026 · Ausschuss für Umwelt, Klima und Liegenschaften
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Die Regionalverwaltung des Regionalverbands Ruhr (RVR) hat auf eine Anfrage der AfD-Fraktion zu den Auswirkungen der „Strategie Grüne Infrastruktur Metropole Ruhr“ reagiert. Gegenstand der Untersuchung war die Frage, inwieweit die Umsetzung ökologischer Ziele die Verfügbarkeit von Gewerbe- und Industrieflächen im Ruhrgebiet einschränken könnte.
Die Verwaltung erklärte, dass der Regionalplan Ruhr keine spezifische Gebietstypologie für „Grüne Infrastruktur“ enthält, sondern zwischen Siedlungsraum und Freiraum unterscheidet. Da eine Überlagerung dieser Gebiete ausgeschlossen ist, ergeben sich durch die Integration von Elementen grüner Infrastruktur keine Blockaden für die industrielle Nutzung bereits ausgewiesener Flächen.
Hinsichtlich der Standortpolitik sieht die RVR-Verwaltung kein Risiko, dass Unternehmen aufgrund ökologischer Vorgaben wie Entsiegelungs- oder Begrünungsauflagen aus der Region abwandern. Im Gegenteil wird die grüne Transformation als Standortvorteil bewertet, da sie die Klimaresilienz erhöht, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit stärkt und die Attraktivität für Fachkräfte steigert. Aktuelle Pläne für Entsiegelungsprogramme auf wirtschaftlich genutzten Flächen oder entsprechende Budgetierungen wurden nicht angeführt.
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