Sachstand Europäische Jugendhauptstadt
15/0320 · Berichtsvorlage · 29.05.2026 · Ausschuss für Europa, Wirtschaft und Soziales
▶ KI-Zusammenfassung
Der Regionaldirektor hat dem Ausschuss für Europa, Wirtschaft und Soziales einen Bericht zum Sachstand der Bewerbung des Ruhrgebiets als Europäische Jugendhauptstadt vorgelegt. Im Auftrag des Ruhrparlaments vom Juli 2025 arbeitet eine interne Steuerungsgruppe am Prozess der Operationalisierung. Für eine erfolgreiche Bewerbung sieht die Verwaltung die Notwendigkeit, feste Partnerorganisationen aus dem Bereich der Jugendhilfe zu gewinnen und regionale Strukturen zur Jugendbeteiligung innerhalb des Regionalverbands Ruhr (RVR) aufzubauen.
Das Ziel ist die Entwicklung einer gemeinsamen Bewerbung für den Zeitraum 2030 bis 2032. Zur Bewältigung dieser Aufgabe sind zusätzliche dauerhafte Personalressourcen im RVR erforderlich. In diesem Zusammenhang wurde Maja Tölke zum März 2026 eingestellt, um die Vorbereitungen zunächst bis September 2026 zu unterstützen. Erste Schritte wurden bereits durch Gespräche mit den Kommunen Dortmund und Essen sowie mit ausgewählten Jugendringen unternommen. Zudem wurden erste Ideen für ein inhaltliches Narrativ entwickelt und Kooperationen mit Akteuren wie der Manifesta oder „Ruhrpott für Europa“ initiiert. Für das Jahr 2029 ist zudem die Organisation eines europäischen Jugendtreffens in Zusammenarbeit mit der Stadt Gelsenkirchen geplant.
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