Sachstandsbericht Prozessschutz
✦ KI-Zusammenfassung
Der Betriebsausschuss RVR Ruhr Grün hat einen Sachstandsbericht zum Prozessschutz zur Kenntnis genommen. Das im Dezember 2022 beschlossene Konzept sieht die dauerhafte Herausnahme von 6,5 % der Potenzialflächen aus der forstlichen Nutzung sowie deren rechtliche Sicherung vor. Die Verwaltung berichtet, dass die Anforderungen an die rechtliche Sicherung durch die mittlerweile anerkannte Methode der dokumentierten Eigenbindung erfüllt werden können.
Im Bereich der Wildnisentwicklungsgebiete wurde die Ausweisung des Köllnischen Wald im März 2026 veröffentlicht. Nach fachlicher Abstimmung mit den zuständigen Landesbehörden und dem Landesbetrieb Wald und Holz wurde das Gebiet vergrößert, um drei Teilbereiche miteinander zu verbinden. Zudem wurde die Teilnahme am Förderprogramm für klimaangepasstes Waldmanagement ermöglicht, da der erforderliche Nachweis über Prozessschutzflächen erbracht werden konnte. Die entsprechenden Fördermittel wurden bereits im Jahr 2025 bewilligt und ausgezahlt.
Aktuell befinden sich etwa 190 Hektar Prozessschutzflächen in Ökokonten bei Städten und Kreisen zur Vermarktung von Ökopunkten. Eine Erweiterung der Naturwaldzelle in der Kirchheller Heide, die eine Vergrößerung von 57,5 auf 73,5 Hektar vorsehen würde, wurde bereits beim zuständigen Ministerium beantragt. Die weitere Umsetzung dieser Erweiterung wurde aufgrund der laufenden Prozesse zur Wildnisentwicklung und der Anforderungen des Förderprogramms bisher nicht weiterverfolgt. Für die beschriebenen Vorgänge sind keine zusätzlichen Haushaltsmittel erforderlich.
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- 12.06.2026kein Ergebnis hinterlegt