Direkte Anbindung des interkommunalen Gewerbegebiets HER-BO-43
✦ KI-Zusammenfassung
Mit dem Fraktionsantrag 12/1126 wird vorgeschlagen, dass sich der Regionalverband Ruhr (RVR) den Beschlüssen des Rates der Stadt Bochum zum Planfeststellungsverfahren für das interkommunale Gewerbegebiet HER-BO-43 anschließt. Dabei sollen spezifische Anmerkungen in das weitere Verfahren eingebracht werden.
Der Antrag sieht vor, dass im Rahmen des sechsstreifigen Ausbaus der A 43 eine direkte Anbindung des Gewerbegebiets realisiert wird. Zudem wird ein Prüfauftrag an den Landesbetrieb Straßen.NRW gerichtet. Dieser soll untersuchen, ob im Bereich der Anschlussstelle Bochum-Riemke die Aus- und Auffahrten in beiden Fahrtrichtungen parallel zu den Fahrbahnen verlängert werden können. Ziel ist die Schaffung einer zweiten Ein- und Ausfahrt, um die Rensingstraße unmittelbar anzubinden. Als Modell dient dabei die Gestaltung der Ausfahrt Bochum-Riemke an der A 40 im Bereich der Herner Straße und Hofsteder Straße.
Als potenzielle Fläche für diese Erweiterung wird das Gelände der Firma AGR Kost genannt, da dort bereits eine Unterführung unter der A 43 existiert, die eine Querung der Autobahn ermöglichen könnte. Der Antrag schlägt vor, dass der Landesbetrieb Straßen.NRW die mögliche Verlagerung des Unternehmens in Betracht ziehen und ein Kaufangebot für dieses Gelände unterbreiten könnte. Finanzielle Auswirkungen werden für den RVR nicht ausgewiesen.
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