Regionales Radwegenetz, Sachstand Umsetzungskonzept
✦ KI-Zusammenfassung
Der Regionalverband Ruhr arbeitet an einem Umsetzungskonzept für das Regionale Radwegenetz in der Metropole Ruhr. Auf Basis eines Beschlusses der Verbandsversammlung aus dem Jahr 2019 soll die Verwaltung nun festlegen, in welcher Reihenfolge und innerhalb welches Zeitraums die geplanten Radwegverbindungen realisiert werden können. Für die Erarbeitung des Konzepts wurden Haushaltsmittel in Höhe von 50.000 Euro bereitgestellt.
Das Vorhaben umfasst verschiedene Arbeitspakete, darunter die Ermittlung der beteiligten Baulastträger und Akteure sowie die Untersuchung von Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten. Da eine verbindliche Zeitschiene für alle Einzelverbindungen aufgrund der komplexen Zuständigkeiten nicht möglich ist, sollen typisierte Zeitbedarfe ermittelt werden. Mittels einer Nutzwertanalyse wird zudem eine Projektpriorisierung angestrebt, die Faktoren wie voraussichtliche Verkehrsmengen, Baukostenprognosen, Umweltbelange und die Verkehrssicherheit berücksichtigt.
Die Durchführung der Arbeiten erfolgt durch das Referat Regionalentwicklung in Zusammenarbeit mit einem externen Gutachter. Die Vergabe des Auftrags ist für September 2020 vorgesehen, wobei die Bearbeitungszeit etwa sechs Monate betragen soll. Die Ergebnisse sollen auch als Grundlage für das Handlungsprogramm des im Aufbau befindlichen Kompetenzzentrums Radmobilität dienen. Ein Entwurf des Umsetzungskonzepts wird voraussichtlich im ersten Halbjahr 2021 den Gremien des Regionalverbandes zur Beschlussfassung vorgelegt.
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