Lern- und Erlebnislabor Industrienatur
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verbandsversammlung wird um die Zustimmung zur Durchführung des Projektes „Lern- und Erlebnislabor Industrienatur“ (LELINA) gebeten, wobei eine Förderquote von 87,5 % vorgesehen ist. Das Gesamtprojektvolumen beläuft sich auf etwa 3,77 Millionen Euro. Der Regionalverband Ruhr übernimmt dabei einen Anteil von rund 917.000 Euro, wovon der Eigenanteil 115.000 Euro beträgt. Träger des Projekts sind neben dem Regionalverband Ruhr auch das Bundesamt für Naturschutz, das Landesumweltministerium NRW, die Ruhruniversität Bochum, die Bergische Universität Wuppertal sowie die Biologische Station Westliches Ruhrgebiet. Der geplante Förderzeitraum erstreckt sich von Mai 2019 bis Dezember 2024.
Das Projekt setzt an ausgewählten Flächen der Route Industrienatur an, um Themen wie Biodiversität, Inklusion und Migration im Rahmen der Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung zu behandeln. Ziel ist die Erarbeitung und Erprobung von Lernmodulen in Form eines Baukastensystems für verschiedene Schulformen. Dabei sollen unter anderem Workshops, Exkursionen und digitale Werkzeuge zum Einsatz kommen. Die Umsetzung erfolgt in drei Phasen: Zunächst werden an zwei Standorten, der Halde Sachsen und der Halde Eickwinkel, etwa 14 Stützpunktschulen die Module testen. In den folgenden Phasen soll die Anzahl der Standorte auf fünf erweitert und die Materialien in den Schulalltag integriert werden. Das Projekt steht zudem im Kontext der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027.
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Dokumente
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- Anlage 1 als PDF öffnen ↗ 20190211082514