Haldenübernahme von der Ruhrkohle AG (RAG); Zwischenbericht „Rahmen-Nutzungskonzept zu 24 Haldenstandorten“
✦ KI-Zusammenfassung
Der Umweltausschuss hat einen Zwischenbericht zum Rahmennutzungskonzept für 24 Haldenstandorte zur Kenntnis genommen. Das Konzept ist Teil der Vorbereitungen für die Übernahme von Bergbauhalden von der RAG AG. Der Entwurf wird derzeit zwischen dem Regionalverband Ruhr und dem beauftragten Planungsbüro abgestimmt, wobei die Vorstellung der Endfassung bei den Kommunen für Mitte bis Ende März geplant ist.
Das Konzept weist neun Halden mit einer Gesamtfläche von 742 Hektar als touristisch bedeutsam oder potenziell attraktiv aus. Vier dieser Standorte in Bergkamen, Dinslaken, Gladbeck und Marl werden als mögliche Orte für die IGA 2027 genannt. Zur Steigerung der Aufenthaltsqualität wird die Einrichtung eines einheitlichen Informations- und Orientierungssystems vorgeschlagen. Die geschätzten Investitionskosten für die Ausstattung aller 24 Halden werden auf rund 4 Millionen Euro beziffert.
Für den jährlichen Bewirtschaftungsaufwand der insgesamt etwa 1.430 Hektar großen Fläche wird ein Betrag von circa 2,5 Millionen Euro veranschlagt. Da aktuelle Förderprogramme wie GRW oder EFRE um das Jahr 2020 auslaufen, werden derzeit weitere Fördermöglichkeiten geprüft. Eine konkrete Planung der Mittelbereitstellung kann erst nach der vollständigen Übernahme der Halden erfolgen.
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