Antwort der Verwaltung auf die Anfrage der CDU-Fraktion Verunreinigung des Tenderingssees durch Sedimente der Kiesbaggerei
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung des Regionalverbands Ruhr (RVR) hat auf eine Anfrage der CDU-Fraktion zur Verunreinigung des Tenderingssees durch Sedimente aus der Kiesbaggerei reagiert. Dem RVR sind Beschwerden über die Wasserqualität seit dem 5. Mai 2020 bekannt. Die bereits umgesetzten Maßnahmen, wie etwa der Einsatz von Schluffvorhängen, erweisen sich nach Einschätzung der Verwaltung als nicht ausreichend, um das Gewässer langfristig vor Einträgen sedimenthaltiger Wässer zu schützen.
Die Verantwortung für die Vermeidung dieser Einträge liegt beim zuständigen Auskiesungsbetrieb. Die Fachverwaltung des RVR führt Gespräche mit dem Unternehmer, um eine dauerhafte Lösung zu erreichen. Ziel ist es, die Einleitung von Abwässern in einen weiter südöstlich gelegenen See zu verlagern, der derzeit für die Auskiesung genutzt wird. Da hierfür ein Genehmigungsverfahren sowie Investitionen notwendig sind, wird eine Umsetzung erst auf mittlere Sicht erwartet. Bis zur Realisierung dieser Lösung beabsichtigt die Verwaltung, Sedimenteinträge so gering wie möglich zu halten und Beeinträchtigungen für den Tauchsport zu vermeiden.
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