Antwort auf die Anfrage der Fraktionen CDU, SPD, Grüne Jüdische Kultur in der Metropole Ruhr
✦ KI-Zusammenfassung
In der Antwort auf eine Anfrage der Fraktionen CDU, SPD und Grüne zur jüdischen Kultur in der Metropole Ruhr erläutert die Verwaltung des Regionalverbands Ruhr (RVR) bestehende und mögliche Kooperationsmöglichkeiten. Eine Einbindung jüdischer Kultur erfolgt bereits über Projekte wie Interkultur Ruhr oder durch kulturelle Förderprogramme des Verbandes. Ergänzend wird eine Ausstellung im Lichthof des RVR-Gebäudes als Option genannt, wobei die Verwaltung den Kontakt zu Institutionen wie der Alten Synagoge – Haus der jüdischen Kultur und den Jüdischen Kulturtagen Rhein-Ruhr prüfen möchte.
Das Projekt Interkultur Ruhr steht im Dialog mit dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein sowie der Alten Synagoge Essen. Für Dezember 2020 ist eine gemeinsame Chanukka-Veranstaltung vorgesehen. Ein bisher nicht stattgefundenes Engagement des RVR an den Jüdischen Kulturtagen Rhein-Ruhr wird für die Zukunft als denkbar beschrieben, sofern Gespräche mit dem Veranstalter erfolgen.
Im RVR-Gebiet sind neun jüdische Gemeinden ansässig; zudem dienen die Alte Synagoge Essen und die Alte Synagoge Selm-Bork musealen Zwecken. Da kein regionaler Veranstaltungskalender für jüdische Kultur existiert, wurden ergänzende Fragen zu Themen wie der Deutsch-israelischen Gesellschaft oder der christlich-jüdischen Zusammenarbeit an die Mitgliedkommunen und -kreise des Verbandes gerichtet. Die entsprechenden Ergebnisse dieser Abfrage sind der Drucksache beigefügt.
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Dokumente
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- Anlage 1 als PDF öffnen ↗ 20200812111721-0
- Anlage 2 als PDF öffnen ↗ 20200812112102-0