Antwort auf die Anfrage der SPD-Fraktion zum Regionalen Klimaschutzprojekt
✦ KI-Zusammenfassung
In der Antwort auf eine Anfrage der SPD-Fraktion zum regionalen Klimaschutzprojekt erläutert die Verwaltung den aktuellen Stand der Umsetzung. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Solarenergie, da hier das größte Potenzial für die Metropole Ruhr identifiziert wurde. Zur Überwachung der Treibhausgasentwicklung wurde eine entsprechende Stelle sowie Sachmittel geschaffen. Zudem existiert ein flächendeckendes Solardachkataster zur Prüfung der Eignung von Dachflächen.
Ein Bestandteil ist die „Ausbau-Initiative Solarmetropole Ruhr“, die seit 2019 gemeinsam mit 15 Kommunen, den Handwerkskammern und Kreishandwerkerschaften durchgeführt wird. Die Initiative dient der Sensibilisierung von Grundstückseigentümern und bietet Informationen sowie eine Handwerkersuche an. In den beteiligten Kommunen wurden zudem erste Förderaktionen für Photovoltaik-Installationen umgesetzt. Nach einer Evaluation im Herbst 2020 ist eine Ausweitung auf die gesamte Region oder weitere Themenbereiche wie die energetische Sanierung möglich.
Eine grundlegende Fortschreibung des Klimaschutzkonzepts ist derzeit nicht vorgesehen, da der Fokus auf der Umsetzung bestehender Maßnahmen liegt. In Kooperation mit dem Handwerk werden Projekte in Bereichen wie Mobilität verfolgt. Mit der Neugründung des Referats „Klima und Umwelt“ ab 2021 soll die Entwicklung eines umfassenden, sektorenübergreifenden Konzepts für die Metropole Ruhr aufgegriffen werden.
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