Antwort auf die Anfrage der Fraktion Piraten Bauen mit Holz statt mit Beton
✦ KI-Zusammenfassung
Der Regionalverband Ruhr (RVR) prüft Möglichkeiten, das Bauen mit Holz anstelle von klimaschädlichen Materialien im Ruhrgebiet zu fördern. Die Ergebnisse dieser Prüfung sollen dem Umweltausschuss vorgestellt und der Verbandsversammlung zur Umsetzung vorgeschlagen werden.
Die Antwort auf die Anfrage der Fraktion Piraten erläutert, dass durch Vereinfachungen in den Landesbauordnungen mittlerweile auch mehrgeschossige Gebäude in Holzkonstruktionsbauweisen möglich sind, wobei häufig Mischkonstruktionen zum Einsatz kommen. Da der RVR keine ordnungsbehördliche Zuständigkeit für Bauvorschriften und die Regulierung von Baustoffen in der Region besitzt – diese Kompetenz liegt auf Landesebene –, kann der Verband den Einsatz von Holz primär bei eigenen Hochbauprojekten und Infrastrukturanlagen im Freiraum fördern.
Bei Bauprojekten des RVR im Bereich der Forststützpunkte ist die Verwendung von Holz grundsätzlich bevorzugt. Ein konkretes Beispiel ist die anstehende Neuerrichtung des Betriebsgebäudes auf dem Forsthof Üfter Mark, bei der erstmals eine Holzskelettbaukonstruktion zum Einsatz kommen wird. Die Nutzung von Holz soll zur nachhaltigen Verwendung nachwachsender Rohstoffe beitragen und Transportwege sowie den Primärenergiebedarf reduzieren. Voraussetzung für die ökologische Wirksamkeit ist dabei die Verfügbarkeit von regional produziertem Holz aus bewirtschafteten Forsten.
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