Abgrabungsmonitoring von Nordrhein-Westfalen – Lockergesteine Hier: Monitoringbericht für das Planungsgebiet Regionalverband Ruhr zum 01.01.2020
✦ KI-Zusammenfassung
Der Planungsausschuss des Regionalverbandes Ruhr hat den Monitoringbericht zu Lockergesteinen für das Planungsgebiet mit Stand vom 1. Januar 2020 zur Kenntnis genommen. Der Bericht basiert auf Daten des Geologischen Dienstes Nordrhein-Westfalen und bewertet die planerisch gesicherten Rohstoffmengen in den Bereichen für die Sicherung und den Abbau oberflächennaher Bodenschätze sowie in weiteren genehmigten Abgrabungen.
Nach aktuellen Daten sind für Kies und Kiessand ein Restvolumen von 133 Millionen Kubikmetern sowie ein Versorgungszeitraum von 19 Jahren gesichert. Bei Sand beläuft sich das verbleibende Volumen auf 18,5 Millionen Kubikmeter bei einer Versorgung von 30 Jahren. Für präquartäre Sande und Kiese sind 41,6 Millionen Kubikmeter vorhanden, was einem Versorgungszeitraum von 16 Jahren entspricht. Bei Ton und Schluff ist ein Gesamtvolumen von 19,8 Millionen Kubikmetern gesichert.
Gemäß dem Landesentwicklungsplan ist für die jeweiligen Rohstoffgruppen ein Versorgungszeitraum von mindestens 15 Jahren vorzusehen. Während alle betrachteten Gruppen diese Vorgabe aktuell erfüllen, nähert sich der Zeitraum für präquartäre Sande und Kiese der Grenze, was künftig ein Fortschreibungserfordernissen auslösen kann. Ein entsprechender Erarbeitungsbeschluss zur Erweiterung eines Tagebaus in Haltern am See wurde bereits im Dezember 2019 gefasst. Die Anpassung des Volumens bei Ton und Schluff resultiert aus einer Korrektur der tatsächlich gewinnbaren Mächtigkeiten. Aus dem Bericht ergeben sich keine finanziellen Auswirkungen auf den Haushalt.
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