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Beschlussvorlage

Rahmennutzungskonzept zur Weiterentwicklung von Haldenstandorten in der Metropole Ruhr

13/1480 16.07.2019 Verbandsausschuss

✦ KI-Zusammenfassung

Der Verbandsausschuss hat das Rahmennutzungskonzept zur Weiterentwicklung von Haldenstandorten in der Metropole Ruhr beschlossen. Im Zuge der geplanten Übernahme von 23 Halden durch den Regionalverband Ruhr von der RAG AG wird die Verwaltung beauftragt, die Inhalte des Konzepts auf Basis der neuen Eigentumsverhältnisse weiter zu bearbeiten. Ziel ist es, zukünftige Nutzungsmöglichkeiten zu identifizieren sowie den anfallenden Bewirtschaftungs- und Investitionsaufwand abzuschätzen.

Das Konzept unterteilt die Standorte in verschiedene Kategorien. Neun Halden mit einer Gesamtfläche von rund 742 Hektar werden als besonders geeignet für den Ausbau touristischer Angebote und zur Stärkung der regionalen Identität eingestuft, wobei einige Standorte als potenzielle Orte für die IGA 2027 gelten. Weitere 14 Standorte mit circa 627 Hektar sollen zur Erweiterung der grünen Infrastruktur und zur Förderung ökologischer Funktionen beitragen.

Für die Pflege der Landschaft und der Wege wird ein jährlicher Bewirtschaftungsaufwand von etwa 2,5 Millionen Euro veranschlagt, der sich nach Abzug bestimmter Standorte auf rund 2,1 Millionen Euro reduzieren kann. Der gesamte Investitionsbedarf für die Haldenentwicklung wird auf circa 50,5 Millionen Euro geschätzt. Ein Teil dieser Summe entfällt auf die Einrichtung eines einheitlichen Orientierungs- und Informationssystems, dessen Kosten nach Abzug spezifischer Standorte auf rund 2,9 Millionen Euro beziffert werden.

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