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Fraktionsanfrage Antwort

Antwort der Verwaltung auf die Anfrage der Fraktion die Linke Auswirkungen der Corona-Krise auf die Freizeitgesellschaften des RVR

13/1854-1 20.01.2021

✦ KI-Zusammenfassung

Die Antwort der Verwaltung auf die Anfrage der Fraktion Die Linke erläutert die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Freizeitgesellschaften des Regionalverbands Ruhr (RVR). Im Jahr 2020 waren die Bäder der Beteiligungsgesellschaften aufgrund staatlicher Schließungsverfügungen insgesamt 20 Wochen lang geschlossen. Dies führte zu Einnahmeausfällen von mindestens 1,5 Millionen Euro pro Betriebsstätte. Die zusätzlichen Kosten für Hygienemaßnahmen beliefen sich auf etwa 1.000 Euro pro Monat und Bad. Staatliche Hilfsprogramme wie die Novemberhilfe waren für die Unternehmen aufgrund der Förderfähigkeit öffentlicher Unternehmen oder der Anrechnung von Kurzarbeitergeld nicht in vollem Umfang nutzbar.

Als Kompensationsmaßnahmen wurden unter anderem Autokinos angeboten, wobei die Einnahmen aus Großveranstaltungen nicht ersetzt werden konnten. Durch die Einrichtung eines Impfzentrums in den Räumlichkeiten des Revierparks Gysenberg können Mieterträge erzielt werden. Im Personalbereich ist in den Bädern weitgehend Kurzarbeit angeordnet. Zwar wurden keine betriebsbedingten Kündigungen ausgesprochen und befristete Verträge wurden nicht verlängert, jedoch sind Aushilfskräfte durch die fehlende Kurzarbeitergelderstattung betroffen. Die Verwaltung sieht den gesellschaftlichen Zweck der Parkanlagen und des Freizeitzentrums Kemnade weiterhin erfüllt, während die zukünftige Entwicklung der Besucherzahlen in den Bädern nach Ende der Pandemie abzuwarten bleibt.

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