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Beschlussvorlage

Auswirkungen der Corona-Krise auf die Beteiligungsgesellschaften - Sachstandsbericht

13/1737-1 26.05.2020 Verbandsversammlung

✦ KI-Zusammenfassung

Die Verbandsversammlung wird um die Genehmigung von überplanmäßigen Ausgaben für das Haushaltsjahr 2020 gebeten, um Liquiditätszuschüsse an Freizeitgesellschaften bereitzustellen. Bis zum 30. September 2020 ist ein Betrag von zunächst maximal 1,7 Millionen Euro vorgesehen. Hintergrund sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Beteiligungsgesellschaften des Regionalverbands Ruhr (RVR).

Der Sachstandsbericht weist für verschiedene Gesellschaften Liquiditätsengpässe aus. Bei der FMR wird bis zum Jahresende eine Finanzierungslücke von etwa 2,8 Millionen Euro erwartet. Der Revierpark Gysenberg Herne GmbH sowie der Revierpark Wischlingen GmbH steht ein Liquiditätsunterdeck von jeweils rund 1,1 Millionen Euro gegenüber. Für das Freizeitzentrum Xanten GmbH wird eine Lücke von 1,65 Millionen Euro prognostiziert, wobei bereits im Juni kurzfristige Unterstützung geplant ist. Im Maximilianpark wird zum Jahresende eine Unterdeckung von 1,2 Millionen Euro angezeigt. Bei den Seegesellschaften besteht bei der FSG ein Liquiditätsbedarf, während für die Haltern mbH ein Gesellschafterzuschuss möglich ist.

Insgesamt belaufen sich die voraussichtlichen Liquiditätslücken für den Anteil des RVR zum Jahresende 2020 auf circa 4,1 Millionen Euro. Die Verwaltung wird die Entwicklung der Liquiditätssituation regelmäßig beobachten und eine aktualisierte Drucksache für das vierte Quartal 2020 vorlegen, um den weiteren Handlungsbedarf zu konkretisieren.

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