Antwort der Verwaltung auf die Anfrage der Piratenfraktion Maßnahmen des RVR in Zeiten der COVID-19-Pandemie
✦ KI-Zusammenfassung
Die Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel erläuterte in einer Antwort auf die Anfrage der Piratenfraktion die Maßnahmen des Regionalverbands Ruhr (RVR) während der COVID-19-Pandemie. Zur Steuerung der Situation wurde Anfang März 2020 ein Corona-Krisenstab eingerichtet, der sich regelmäßig trifft. Um die Personenpräsenz in den Dienstgebäuden zu reduzieren, setzt der RVR verstärkt auf Telearbeit und mobiles Arbeiten. Hierfür stehen aktuell 47 Teleheimarbeitsplätze zur Verfügung, wobei der Zugriff auf Daten, Kalender und E-Mails auch über mobile Endgeräte wie Smartphones und iPads ermöglicht wird. Zusätzliche Serverzugänge werden durch den Krisenstab nach Dringlichkeit vergeben.
Im Bereich der Veranstaltungen wurden alle Termine bis Ende April 2020 abgesagt; für den Festakt zum hundertjährigen Jubiläum des RVR werden Verlegungen geprüft. Für die Kommunikation werden derzeit browserbasierte Videokonferenzen genutzt, während mittelfristig die Einführung von MS Teams geplant ist. Die vorhandene Datenrate von 200 Mbit/s wird als ausreichend für die benötigten Terminalserververbindungen eingestuft.
Hinsichtlich der Gremienarbeit wurden im zweiten Quartal nicht zwingend notwendige Fachausschusssitzungen abgesagt und die Themen auf die Sitzung des Verbandsausschusses am 29. Mai 2020 verschoben. Gemäß den Vorgaben des Ministeriums kann der Verbandsausschuss Beschlüsse fassen, die der Bestätigung durch die Verbandsversammlung unterliegen, wobei Wahlen weiterhin der Zuständigkeit der Verbandsversammlung vorbehalten bleiben.
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