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Berichtsvorlage

Angelegenheiten der Freizeitgesellschaften - Freizeitgesellschaft Metropole Ruhr mbH (FMR) - Darlegung der anstehenden Veränderungen in der regionalen Bäderlandschaft mit Auswirkungen auf die FMR

13/1531 28.08.2019

✦ KI-Zusammenfassung

Die Geschäftsführung der Freizeitgesellschaft Metropole Ruhr mbH (FMR) hat dem Wirtschaftsausschuss Veränderungen in der regionalen Bäderlandschaft und deren Auswirkungen auf die FMR dargelegt. Die aktuelle Situation ist durch eine hohe Bäderdichte und einen fragmentierten Markt mit über 90 Trägern geprägt, was Skaleneffekte erschwert und zu Wettbewerb sowie Defiziten führt. Zudem beeinflusst der demografische Wandel den Bedarf an Wasserflächen in der Metropolregion.

Der Bericht thematisiert verschiedene Bauvorhaben in der Region. In Gelsenkirchen ist ein neues Freizeitbad mit Saunaanlage geplant, das die wirtschaftliche Lage des Badstandortes Revierpark Nienhausen beeinflussen könnte. Ebenfalls in Gelsenkirchen wird ein Schul- und Sportbad als Ersatz für das Zentralbad diskutiert. In Bochum werden Planungen für ein neues Freizeitbad erörtert, die Auswirkungen auf bestehende Anlagen wie das Heveney haben könnten. In Duisburg ist der Bau eines Großbades bis 2023 vorgesehen, was die Niederrhein-Therme betreffen könnte. Weitere Projekte umfassen einen Ersatzneubau in Wischlingen sowie Diskussionen über ein neues Freibad in Oberhausen.

Als Strategie empfiehlt die Geschäftsführung die Durchführung von Standort- und Wettbewerbsanalysen bei Neubauvorhaben, wobei auch Sanierungen geprüft werden sollten. Neue Anlagen könnten als multifunktionale Projekte in Randlagen oder integrierte Stadtentwicklungsprojekte realisiert werden. Zudem wird vorgeschlagen, dass der RVR und die Kommunen gemeinsame Leuchtturmprojekte für größere Bevölkerungsgruppen entwickeln könnten, um bestehende Angebote zu ergänzen.

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