Anfrage der SPD-Fraktion Planung und den Bau des dritten Bauabschnitts der Fuß- und Radwegeverbindung auf der ehemaligen Zechenbahntrasse König-Ludwig auf der gesamten Länge zwischen Castrop-Rauxel und Oer-Erkenschwick hier: Antwort der Verwaltung
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat auf die Anfrage der SPD-Fraktion zum dritten Bauabschnitt der Fuß- und Radwegeverbindung auf der ehemaligen Zechenbahntrasse König-Ludwig zwischen Castrop-Rauxel und Oer-Erkenschwick reagiert. Ziel ist die Realisierung des Projekts, wofür Mittel für den Grunderwerb sowie die Projektrealisierung im Doppelhaushalt 2020/21 beantragt wurden. Ein entsprechender Projektsteckbrief liegt bereits vor.
Für die Umsetzung müssen vorrangig Flächen der RAG im Umfang von etwa 130.000 m² erworben werden. Zudem ist der Erwerb weiterer Flächen für Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen erforderlich, deren genauer Umfang derzeit noch nicht beziffert werden kann. Die Verwaltung hat für das Projekt im Haushalt 2020/2021 rund 5,2 Millionen Euro vorgemerkt, wobei diese Schätzung auf dem aktuellen Kenntnisstand basiert.
Sofern die Mittel zur Verfügung stehen, sollen im kommenden Doppelhaushalt der Grunderwerb abgeschlossen, eine Förderkulisse erschlossen und landschaftsrechtliche Vorbehalte geklärt werden. Die beteiligten Kommunen Oer-Erkenschwick, Datteln und Castrop-Rauxel können das Vorhaben unterstützen, indem sie mit dem Regionalverband Ruhr (RVR) Nutzungsüberlassungsverträge für die Pflege des Radweges vereinbaren, sich planungsrechtlich mit Einzelvorhaben auseinandersetzen oder Flächen für Ausgleichsmaßnahmen bereitstellen.
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