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Berichtsvorlage

Radschnellwege in der Metropole Ruhr, hier: Sachstand

13/1657 29.01.2020

✦ KI-Zusammenfassung

Der Bericht zum Sachstand der Radschnellwege in der Metropole Ruhr erläutert die aktuellen Planungs- und Bauphasen der Projekte. Für den Radschnellweg RS1 in Duisburg wird derzeit die Ausschreibung für die Objektplanung in drei Losen vorbereitet, wobei auch technische Abstimmungen mit der Deutschen Bahn bezüglich der Brückenlösungen laufen. In Mülheim an der Ruhr befindet sich ein Bebauungsplan in Aufstellung, wobei Sanierungsarbeiten an einer denkmalgeschützten Stützwand notwendig sind. Für den Abschnitt zwischen Mülkreis und Essen haben die Vorbereitungen für eine Brückenkonstruktion bereits begonnen.

In Essen wurde im Eltingviertel eine Planvariante beschlossen, deren Bebauungsplanverfahren etwa zwei Jahre in Anspruch nehmen wird; zudem ist die Verlegung eines Gleisanschlusses geplant. In Gelsenkirchen ist der Baubeginn für einen 2,8 Kilometer langen Abschnitt für das Frühjahr 2020 vorgesehen, wobei die Kosten auf etwa 7,2 Millionen Euro geschätzt werden. Für Bochum und Dortmund sind ebenfalls Planungsfortschritte sowie Beschlüsse zum Ausbau erster Bauabschnitte dokumentiert. Im Kreis Unna ist aufgrund von Umweltverträglichkeitsprüfungen und umfangreichem Grunderwerb ein Planfeststellungsverfahren erforderlich.

In Hamm stehen Vermessungsarbeiten sowie die Prüfung einer Umweltverträglichkeitsprüfung an. Bezüglich des Radschnellwegs RS MR wurden die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie an das Verkehrsministerium übergeben, und in Essen wurde eine neue Wegverbindung freigegeben. Zudem finden Abstimmungen zwischen den Kommunen Bottrop und Gladbeck mit den zuständigen Behörden zur weiteren Umsetzung von Radvorrangrouten statt.

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