Jahresabschlüsse der Beteiligungsgesellschaften zum 31.12.2019 - Freizeitgesellschaft Metropole Ruhr mbH und ihre Betriebsstätten
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verbandsversammlung wird gebeten, den Vertreter in der Gesellschafterversammlung der Freizeitgesellschaft Metropole Ruhr mbH zu ermächtigen, den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 festzustellen, die Verwendung des Jahresergebnisses zu beschließen sowie der Geschäftsführung und dem Aufsichtsrat Entlastung zu erteilen.
Der Jahresabschluss wurde durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Baker Tilly GmbH & Co. KG geprüft, wobei ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt wurde. Die Prüfer wiesen darauf hin, dass die langfristige Entwicklung der Gesellschaft ohne eine Erhöhung der Zuschüsse der Gesellschafter oder Maßnahmen zur Steigerung der Einnahmen beziehungsweise Senkung der Ausgaben beeinträchtigt ist. Aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie ist die Liquidität der Gesellschaft auf die weitere finanzielle Unterstützung der Gesellschafter angewiesen. Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat sich bereit erklärt, den Liquiditätsmehrbedarf ab 2020 in Abstimmung mit der Geschäftsführung zu lösen. Das Jahr 2019 schließt mit einem Jahresfehlbetrag von 5.446.000 Euro ab, der durch Entnahmen aus der Kapitalrücklage ausgeglichen werden soll.
Im Berichtsjahr wurden zudem Sonderzuschüsse der Gesellschafter in Höhe von 612.000 Euro zur Ablösung von Darlehen geleistet. Eine Rückstellung in Höhe von 343.000 Euro wurde für erwartete Umsatzsteuernachzahlungen infolge neuer steuerrechtlicher Vorgaben gebildet. Neben der Inbetriebnahme des Solebeckens in Kemnade war das Solebecken in Vonderort seit August 2019 wegen eines Schadens außer Betrieb. Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtszeitraum durchschnittlich 265 Mitarbeitende.
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