Antwort auf die Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Bundesstiftung industrielles Welterbe
14/0943-1 · Fraktionsanfrage Antwort · 01.03.2023
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In einer Antwort auf eine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen erläuterte die Regionaldirektorin den aktuellen Stand zum Vorhaben einer „Bundesstiftung industrielles Welterbe“. Bisher haben noch keine offiziellen Gespräche zwischen Vertretern der Bundesregierung und den deutschen Industriekulturstätten stattgefunden. Die Verwaltung des Regionalverbands Ruhr (RVR) war jedoch über den Teamleiter Timo Hauge an verschiedenen Gesprächsrunden zu diesem Thema beteiligt.
Nach der Ankündigung der Stiftung im Koalitionsvertrag hat sich das Netzwerk ERIH-Deutschland organisiert, um die rechtliche Form und den Aufgabenbereich der künftigen Bundesorganisation zu diskutieren. Dabei wird betont, dass die sieben Welterbestätten keinen Alleinvertretungsanspruch für die gesamte Industriekultur haben. Die Interessen der Route Industriekultur, die der RVR als Träger vertritt, werden durch Vertreter wie Dr. Walter Hauser und Ursula Mehrfeld mitgetragen. Ziel ist die Erarbeitung eines gemeinsamen Statements, um gegenüber der Bundespolitik geschlossen aufzutreten. Ein entsprechendes Treffen in Nürnberg ist für den 27. März angesetzt.
Hinsichtlich einer direkten Abstimmung mit dem Bund zur Stärkung des industriellen Erbes in der Metropole Ruhr liegen bislang keine offiziellen Gespräche vor. Die bisherige Förderung erfolgt primär auf Landes- und Kommunalebene sowie durch spezifische Programme für Welterbestätten und Leibniz-Forschungsmuseen, wie das Deutsche Bergbau-Museum Bochum.
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