Abschlussbericht zum Konzept zur Nutzung regenerativer Energien auf Haldenstandorten
14/0717 · Berichtsvorlage · 03.08.2022
- Anlage 1 als PDF ↗ · 20220812091824-0
▶ KI-Zusammenfassung
Der Ausschuss für Klima, Umwelt und Ressourceneffizienz hat den Abschlussbericht zum Konzept zur Nutzung regenerativer Energien auf Haldenstandorten zur Kenntnis genommen. Der Regionalverband Ruhr (RVR) beabsichtigt, das Potenzial von insgesamt 58 Haldenstandorten zu untersuchen, wovon 46 bereits im Besitz des Verbandes sind und 12 bis zum Jahr 2035 von der Ruhrkohle AG übernommen werden sollen. Die Untersuchung durch das Büro EE ENERGY ENGINEERS GmbH konzentriert sich primär auf die Technologien Freiland-Photovoltaik und Windenergie.
Im Rahmen der Erarbeitung wurden vier Haldentypen identifiziert, die sich in ihrer Eignung für Photovoltaik, Windenergie oder eine Kombination beider Technologien unterscheiden, sowie Standorte, die für den Ausbau ungeeignet sind. Der Bericht beschreibt drei zeitliche Entwicklungsszenarien: Ein kurzfristiges Szenario sieht eine Umsetzung innerhalb von bis zu fünf Jahren vor, sofern keine Raumwiderstände bestehen. Das mittelfristige Szenario plant einen Zeitraum von fünf bis 15 Jahren unter Berücksichtigung notwendiger Maßnahmen wie Änderungen der Flächennutzungspläne oder die Erstellung von Gutachten. Ein langfristiges Szenario orientiert sich am Jahr 2045 und fokussiert auf Klimaschutzziele sowie neue Technologien.
Das vorliegende Konzept dient als Vorprüfung für spätere standortspezifische Untersuchungen. Die weitere Vorgehensweise sieht die Priorisierung der Standorte in der zweiten Jahreshälfte 2022 sowie Abstimmungen mit den betroffenen Kommunen im ersten Halbjahr 2023 vor. Es entstehen keine zusätzlichen haushaltsmäßigen Auswirkungen durch diesen Vorgang.
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