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Daten und Fakten zum Klimawandel in Nordrhein-Westfalen

14/1598 · Berichtsvorlage · 05.06.2024

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KI-Zusammenfassung

Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat dem Ausschuss für Klima, Umwelt und Ressourceneffizienz einen Sachstandsbericht zu den klimatischen Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen vorgelegt. Die Vorlage basiert auf Auswertungen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV).

Im Zeitraum von 1991 bis 2020 lag die mittlere Jahrestemperatur in NRW bei 10,0 °C, was einem Anstieg von 1,6 °C gegenüber dem Referenzzeitraum von 1881–1910 entspricht. Dabei fielen die zehn wärmsten Jahre des gesamten Messzeitraums alle in die Zeit nach 1989. Für die Zukunft wird mit einer Fortsetzung dieses Temperaturanstiegs sowie einer Zunahme von Sommertagen und heißen Tagen gerechnet.

Auch bei den Niederschlägen sind Veränderungen feststellbar: Die durchschnittliche jährliche Niederschlagsmenge stieg im Vergleich zum historischen Referenzzeitraum um 7,7 Prozent auf 870 Millimeter an. Während die Wintermonate feuchter wurden, nahm die Niederschlagsmenge im Sommer leicht ab. Der Bericht weist zudem auf ein erhöhtes Risiko für Starkregenereignisse hin, da wärmere Luft eine höhere Menge an Wasserdampf aufnehmen kann.

Der RVR betont die Bedeutung regionaler Daten als Grundlage für eine klimagerechte Planung, da klimatische Extremereignisse nicht an kommunalen Grenzen enden. Die vorliegende Berichtsvorlage ist haushaltsneutral und erfordert keine zusätzliche Mittelbereitstellung.

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