Antwort auf die Anfrage der CDU-Fraktion Wassertaxen als Ergänzung in der Freizeitmobilität
14/0592-1 · Fraktionsanfrage Antwort · 05.07.2022
▶ KI-Zusammenfassung
Die CDU-Fraktion hat im Rahmen einer Anfrage die Nutzung der regionalen Bundeswasserstraßen für die Freizeitmobilität thematisiert. Im Fokus stand dabei die Prüfung von Wassertaxi-Angeboten als Ergänzung zum bestehenden Verkehrsnetz in der Metropole Ruhr.
Die IGA2027 gGmbH prüft derzeit ein Routenkonzept für Wassertaxis auf dem Rhein sowie dem Rhein-Herne-Kanal und dem Datteln-Hamm-Kanal. Dabei werden Verbindungen zwischen Standorten in Mülheim, Duisburg, Gelsenkirchen, Herne, Recklinghausen, Castrop-Rauxel und Waltrop mittels Elektrobooten untersucht, um die Erreichbarkeit der IGA2027-Standorte zu verbessern. Über diese Planungen hinaus sind der Verwaltung keine weiteren öffentlichen Vorhaben zur Nutzung von Bundeswasserstraßen für die reguläre Freizeitmobilität bekannt.
Hinsichtlich der Freizeitdestinationen mit Beteiligung des Regionalverbands Ruhr (RVR) liegt ausschließlich das Freizeitzentrum Xanten an einer Bundeswasserstraße. Unter Einbeziehung der Projektentwicklung durch die IGA2027 gGmbH können jedoch weitere Standorte wie der Nordsternpark in Gelsenkirchen oder das Wasserkreuz in Castrop-Rauxel genannt werden. Die Verwaltung weist darauf hin, dass das Wasserstraßennetz der Metropole Ruhr aufgrund von Schleusen, Wehren und Staumauern für einen durchgehenden Personenschiffsverkehr nur bedingt geeignet ist.
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