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Antwort auf die Anfrage der SPD-Fraktion Zukünftige Zubringer zum RS1 und RSMR

14/0633-1 · Fraktionsanfrage Antwort · 05.07.2022

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Die Antwort der Verwaltung auf die Anfrage der SPD-Fraktion befasst sich mit der Entwicklung künftiger Zubringerwege für den Radschnellweg Ruhr (RS1) und den Radschnellweg Mittleres Ruhregebiet (RSMR). Im Fokus stehen dabei die Aktualität von Empfehlungen aus Machbarkeitsstudien sowie die Priorisierung von Radwegen im Regionalen Radwegenetz für den Alltagsverkehr (RRWN).

Für den RS1 wurden verschiedene Anschlüsse mit hoher Umsetzungspriorität identifiziert, darunter Verbindungen in Bochum, Duisburg, Essen, Dortmund und Unna. Beispielsweise werden die Anbindungen an der Wanheimer Straße in Duisburg sowie die Verbindung nach Ratingen über die Koloniestraße als prioritär eingestuft. Bei einigen Streckenabschnitten, etwa in Bochum oder Unna, ergeben sich Änderungen in der Routenführung gegenüber früheren Planungen.

Beim RSMR werden Anschlüsse in Bottrop und Gladbeck mit mittlerer Umsetzungspriorität geführt. Ein wesentliches Kriterium für eine mögliche Beteiligung des Regionalverbands Ruhr (RVR) an der Entwicklung von Zubringern ist der Anteil der Strecken, die sich bereits im Eigentum des Verbands befinden, wie etwa bei der Springorumtrasse oder der Erzbahntrasse. Die Umsetzung eines Zubringers zum Bahnhof Kamen wird unter Umständen durch den RVR realisiert. Eine abschließende Bewertung künftiger Mitwirkungen am Radkompetenzzentrum erfolgt unter Berücksichtigung der verfügbaren finanziellen und personellen Ressourcen.

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