Übernahme der Instandhaltungskosten für die Homberger Hubbrücke am Rheinpreußenhafen in Duisburg
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verbandsversammlung plant die Übernahme der Instandhaltungskosten für die Homberger Hubbrücke am Rheinpreußenhafen in Duisburg durch einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 340.000 Euro an die Stadt Duisburg. Das denkmalgeschützte Bauwerk aus den Jahren 1931/1932 befindet sich derzeit im Eigentum der RAG AG sowie der INEOS Köln GmbH. Nach einer durch die Eigentümer durchzuführenden Sanierung soll die Brücke im Wege einer Schenkung in das Eigentum der Stadt Duisburg übergehen.
Der Regionalverband Ruhr übernimmt im Rahmen dieses Vorhabens die Unterhaltungskosten für einen Zeitraum von 25 Jahren. Der beantragte Betrag von 340.000 Euro stellt eine Anpassung gegenüber der ursprünglichen Planung dar, die auf einem Betrag von rund 293.000 Euro basierte. Diese Erhöhung resultiert aus einer durchschnittlichen jährlichen Kostensteigerung von 3,8 Prozent.
Die Hubbrücke ist ein Bestandteil der Route Industriekultur und für den Radverkehr zwischen den Knotenpunkten 38 und 23 von Bedeutung. Seit 2017 ist die Brücke aufgrund von Sanierungsbedarf für den Rad- und Fußverkehr gesperrt, was die regionale Radwegverbindung beeinträchtigt. Die Finanzierung des Zuschusses erfolgt im Haushaltsjahr 2021 als außerplanmäßige Ausgabe, wobei die Deckung durch Minderausgaben im Personalbereich des Referates Regionalentwicklung vorgesehen ist.
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