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Antwort auf die Anfrage der SPD im Ruhrparlament: Gründung eines Bundesverbandes Industriekultur

14/1828-1 · Fraktionsanfrage Antwort · 07.11.2024

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Die Antwort auf eine Fraktionsanfrage der SPD thematisiert die Initiative zur Gründung eines Bundesverbandes Industriekultur als eingetragener Verein. Verschiedene Akteure aus ganz Deutschland, darunter regionale Netzwerke und Welterbe-Standorte, arbeiten an der Etablierung dieses Verbandes, um die Interessen der Industriekultur auf Bundesebene zu vertreten und regionale Aktivitäten, wie etwa die Route Industriekultur, miteinander zu vernetzen. Derzeit finden Abstimmungen über die Vereinssatzung, eine Gebührenordnung sowie die Sicherstellung der Finanzierung statt.

Aufgrund der veränderten politischen Lage auf Bundesebene wird die Gründung eines Vereins als Alternative zur ursprünglich angedachten Bundesstiftung betrachtet. Es wird vorgeschlagen, dass der Regionalverband Ruhr (RVR) als Träger der Route Industriekultur den Aufbau des Verbandes als Gründungsmitglied unterstützt. Vorgesehen ist eine dreijährige Anschubförderung in Höhe von jährlich 50.000 Euro, um die Etablierung von Strukturen wie einer Geschäftsstelle, kommunikativen Kanälen und Formaten zur Vernetzung zu ermöglichen. Auch die Landschaftsverbände LVR und LWL prüfen derzeit eine entsprechende politische Unterstützung für das Vorhaben.

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