Aktuelle Wasserstoffprojekte zur Dekarbonisierung der Metropole Ruhr
14/0931 · Berichtsvorlage · 08.02.2023
▶ KI-Zusammenfassung
Der Regionalverband Ruhr hat im Rahmen des Förderprogramms HyPerformer des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) Mittel in Höhe von 30 Millionen Euro beantragt, um die Dekarbonisierung des Verkehrs in der Region Rhein-Ruhr voranzutreiben. Das Vorhaben sieht den Bau von Wasserstofftankstellen in Essen, Gelsenkirchen, Dorsten und Düsseldorf sowie die Errichtung von Elektrolyseuren in Essen, Gelserting, Düsseldorf und Wuppertal vor. Ziel ist die regionale Produktion von grünem Wasserstoff zur Versorgung des Schwerlast- und Busverkehrs, wodurch eine jährliche CO2-Einsparung von 52.000 Tonnen angestrebt wird. Die Bewerbung wird durch über 100 Absichtserklärungen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen unterstützt. Für den Regionalverband Ruhr entstehen nach aktuellem Planungsstand keine finanziellen Belastungen durch dieses Projekt.
Parallel dazu wurde ein interkommunales H2-Klimaschutznetzwerk für die 53 Kommunen der Metropole Ruhr etabliert. Dieses Netzwerk dient dem Austausch über infrastrukturelle Voraussetzungen und umfasst die Beratung der Kommunen sowie die Bereitstellung eines IT-Tools zur Sichtbarmachung und Simulation von Treibhausgasminderungen. Das Netzwerkmanagement wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative mit bis zu 1,67 Millionen Euro gefördert. Der Regionalverband Ruhr übernimmt die Steuerung des Netzwerks; der Eigenanteil an den Kosten wird haushaltsneutral aus den durch Projekte erwirtschafteten Einnahmen finanziert.
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