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Energie- und Treibhausgas Bilanz

14/0930 · Berichtsvorlage · 08.02.2023

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Die Berichtsvorlage 14/0930 legt die Ergebnisse der regionalen Energie- und Treibhausgasbilanz für die Metropole Ruhr mit Datenstand zum 31. Dezember 2020 dar. Der Endenergieverbrauch belief sich im Jahr 2020 auf etwa 203 TWh, wobei die Treibhausgasemissionen bei rund 71 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten lagen. Dies entspricht einem Anteil von 35 Prozent an den Emissionen Nordrhein-Westfalias und 10 Prozent an denen der Bundesrepublik Deutschland. Die Emissionen pro Einwohner beliefen sich auf 13,9 Tonnen CO2-Äquivalente, während die Werte für Nordrhein-Westfalen bei 10,3 und für Deutschland bei 7,3 Tonnen lagen.

Zwischen 2012 und 2020 wurde eine Reduktion der Treibhausgasemissionen um 19 Prozent verzeichnet, was auf den Ausbau erneuerbarer Energien sowie die Auswirkungen der Corona-Pandemie zurückgeführt wird. Während die Emissionen in privaten Haushalten leicht rückläufig sind, zeigt der Verkehrssektor – abgesehen vom Jahr 2020 – einen kontinuierlichen Anstieg. Die energieintensive Industrie, insbesondere die Eisen-, Stahl- und Chemieproduktion, trägt zu den regionalen Emissionswerten bei. Im Jahr 2020 deckten erneuerbare Energien etwa 9 Prozent des Stromverbrauchs in der Metropole Ruhr. Zur Erreichung der Klimaziele bis spätestens 2045 wird darauf hingewiesen, dass die aktuellen Entwicklungstrends nicht ausreichen. Der Regionalverband Ruhr setzt verschiedene Projekte wie „Klimafit.Ruhr“ oder das regionale Solardachkataster um. Für die vorliegende Berichtsvorlage sind keine zusätzlichen Haushaltsmittel erforderlich.

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