Antwort auf die Anfrage der CDU-Fraktion Einbindung der Route der Industriekultur in das Referat 4
14/0630-1 · Fraktionsanfrage Antwort · 08.08.2022
▶ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hat auf eine Anfrage der CDU-Fraktion zur Weiterentwicklung der Route der Industriekultur geantwortet. Für das 25-jährige Bestehen der Route im Jahr 2024 werden derzeit verschiedene Maßnahmen wie Sonderveranstaltungen, Ausstellungen und verstärkte Öffentlichkeitsarbeit geprüft. Die Realisierbarkeit dieser Vorhaben hängt von der Kostenkalkulation und der Haushaltslage für das Jahr 2024 ab.
Neben den bestehenden 32 Themenrouten soll künftig verstärkt das immaterielle Erbe der Region berücksichtigt werden, beispielsweise durch die Entwicklung der Route der sozialen Teilhabe. Parallel dazu wird das digitale Angebot der App „Perspektivwechsel“ erweitert. Im Rahmen der Vertragsverhandlungen mit dem Land Nordrhein-Westfalen besteht laut Verwaltung Klärungsbedarf hinsichtlich der Mittelverwendung für Modernisierungen an den Großstandorten, um Widersprüche in den Vertragstexten aufzulösen.
Das Projekt „Industriekultur trifft Schule“ konzentriert sich auf die Bereitstellung von Unterrichtsmaterialien und die Förderung von Exkursionen statt auf die Erstellung spezieller Schulrouten. Da der RVR nicht alle Standorte der Route verwaltet, liegt eine flächendeckende barrierefreie Gestaltung nicht im direkten Handlungsspielraum des Teams Industriekultur. Informationen zur Barrierefreiheit werden jedoch im jährlich erscheinenden Entdeckerpass bereitgestellt. Über die Verwendung von Leichter Sprache bei der Beschilderung wird derzeit unter Berücksichtigung möglicher Förderzugänge nachgedacht.
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