Wasserstoff als Treibstoff für industrielle und klimafreundliche Erneuerung koordinieren - Einrichtung einer regionalen Koordinierungsstelle für Wasserstoff in der Metropole Ruhr.
✦ KI-Zusammenfassung
Mit dem Fraktionsantrag 14/0233 wird die Einrichtung einer regionalen Koordinierungsstelle für Wasserstoff in der Metropole Ruhr beantragt. Die Verwaltung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) soll in Zusammenarbeit mit der Business Metropole Ruhr GmbH bis zum Herbst 2021 ein Konzept vorlegen, das die benötigten Personal- und Sachmittel sowie mögliche Zugänge zu Fördermitteln des Landes und des Bundes darstellt. Dabei ist die Vermeidung von Doppelstrukturen vorgesehen.
Die Aufgaben der Koordinierungsstelle sollen unter anderem die Erarbeitung einer regionalen Wasserstoff-Strategie auf Basis der nationalen Strategie, die Identifikation relevanter Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung sowie die Entwicklung einer Roadmap umfassen. Zudem ist eine proaktive Förderberatung für Unternehmen und Kommunen bezüglich der Erzeugung, des Transports und der Nutzung von Wasserstoff geplant. Ein weiteres Ziel ist die Entwicklung einer gemeinsamen Wasserstoff-Marke in Kooperation mit dem Standortmarketing sowie die Begleitung des Infrastrukturausbaus zur Verknüpfung von Angebot und Bedarf.
Der Antrag begründet die Initiative mit den vorhandenen technischen und infrastrukturellen Voraussetzungen der Region, insbesondere für die Stahl- und Chemieindustrie, um die Metropole Ruhr als Modellregion zu etablieren. Finanzielle Auswirkungen auf den Haushalt werden nicht ausgewiesen. Der Antrag wurde von den Fraktionen CDU und SPD eingebracht.
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