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Antwort auf die Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Sachstand bei den Regionalen Kooperationsstandorten

14/0937-1 · Fraktionsanfrage Antwort · 10.03.2023 · Verbandsausschuss

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Die Verwaltung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hat auf eine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zum aktuellen Stand der regionalen Kooperationsstandorte reagiert. In einer detaillierten Aufstellung werden 24 verschiedene Standorte in der Region betrachtet, deren Entwicklungsstatus und Kooperationsansätze variieren.

An einigen Standorten, wie etwa in Kamp-Lintfort oder Voerde, bereiten die Kommunen bereits Bauleitplanungen vor oder verfolgen Erweiterungswünsche für Logistik- bzw. Wasserstoffstandorte. In anderen Fällen, beispielsweise in den Gebieten Barmingholten, Emmelkamp oder Linderhausen, besteht derzeit keine politische Mehrheit für eine weitere Entwicklung der Flächen. Bei einigen Projekten, etwa in Recklinghausen/Herten oder Unna/Kamen, ist zudem eine überkommunale Zusammenarbeit mit öffentlich-rechtlichen Organisationen vorgesehen.

Bezüglich des Standorts „Nordwestlich Weikensee“ in Hamminkeln erläuterte die Verwaltung, dass ein Vermarktungskonzept zwar die Spezialisierung auf „Neue Industrie“ und „Intelligente Logistik“ empfiehlt, dieser Beschluss durch die Verbandsversammlung jedoch noch aussteht. Zudem wurden planerische Unterschiede zu kommunalen Gewerbegebieten angeführt: Regionale Kooperationsstandorte unterliegen spezifischen Anforderungen an die städtebauliche Qualität, den Klimaschutz sowie eine Mindestansiedlungsgröße von fünf Hektar, welche für rein kommunale Gebiete nicht zwingend vorgeschrieben sind.

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