Planungen Auberg in Mülheim an der Ruhr
14/1603 · Berichtsvorlage · 10.06.2024
- Anlage 1 als PDF ↗ · 20240815155331-0
- Anlage 2 als PDF ↗ · 20240614111208-0
- Anlage 3 als PDF ↗ · 20240614112346-0
- Anlage 4 als PDF ↗ · 20240614112715-0
▶ KI-Zusammenfassung
Der Regionalverband Ruhr plant verschiedene bauliche Maßnahmen auf dem Gelände „Auberg“ in Mülheim an der Ruhr, das Teil eines Ökokontos zur ökologischen Aufwertung von Grünflächen ist. Im Rahmen der aktuellen Planungen steht die Errichtung einer Festmistplatte auf dem ehemaligen Növerhof-Gelände im Fokus, um die Nährstoffversorgung der rund 60 Hektar umfassenden Wiesen und Weiden sicherzustellen. Der Bauantrag liegt der Stadt Mülheim vor; nach Abschluss privatrechtlicher Vereinbarungen mit der Stadt wird die Erteilung der Baugenehmigung für das zweite oder dritte Quartal 2024 erwartet.
Ein weiteres Vorhaben umfasst die Sanierung und Umnutzung des historischen Fachwerkhauses aus dem Jahr 1789. Das Gebäude soll künftig als multifunktionaler Raum für Umweltbildung, Seminare und als Anlaufpunkt für Ranger dienen. Die Arbeiten beinhalten auch Maßnahmen zum Artenschutz, wie die Schaffung eines Fledermausquartiers im Keller. Aufgrund der Ansiedlung geschützter Arten wie Eulen werden die Bauarbeiten ökologisch begleitet. Parallel dazu ist der Abriss des durch einen Brand beschädigten Növerhof-Gebäudes vorgesehen. Hierfür müssen zunächst artenschutzrechtliche Maßnahmen für Vögel und Fledermäuse umgesetzt werden. Ein Konzept zur Unterbringung von Fledermäusen wird derzeit mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt, um den Abriss im Spätsommer oder Herbst 2024 zu ermöglichen. Die finanziellen Auswirkungen sind für die Jahre 2025 und 2026 mit Auszahlungen von 200.000 Euro beziehungsweise 150.000 Euro veranschlagt.
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