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Regionale Biodiversitätsstrategie Ruhrgebiet - Projektantrag im Bundesförderprogramm 'chance.natur'

14/1418 · Berichtsvorlage · 11.01.2024 · Verbandsausschuss

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Der Regionalverband Ruhr (RVR) bereitet im Rahmen der Regionalen Biodiversitätsstrategie einen Projektantrag für das Bundesförderprogramm „chance.natur“ vor. Hintergrund ist eine Empfehlung des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), die die Bedeutung der Strategie für den urbanen Raum des Ruhrgebiets hervorhebt. Ziel des Vorhabens ist die langfristige Sicherung der Artenvielfalt, insbesondere auf Industrienaturflächen sowie in Biotopverbünden und Naturschutzgebieten.

Das Förderprogramm sieht einen dreistufigen Prozess vor, der von der Einreichung einer Projektskizze über die Untersuchung förderfähiger Flächen bis hin zur Umsetzung konkreter Maßnahmen reicht. Die Projektlaufzeit kann bis zu 13 Jahre betragen. Die Finanzierung ist auf eine Aufteilung zwischen dem Bund (75 %), dem Land Nordrhein-Westfalen (15 %) und einem Eigenanteil des RVR (10 %) ausgelegt.

Aktuell erarbeitet eine Arbeitsgruppe beim RVR und RuhrGrün die Grundlagen für eine Projektskizze. Dabei werden Planungsräume definiert, Leitbilder entworfen und Maßnahmen für verschiedene Flächentypen – wie etwa Industrienatur oder Infrastrukturtrassen – identifiziert. Vor der formellen Einreichung der Skizze beim Bundesamt für Naturschutz sollen die zuständigen politischen Gremien einbezogen werden. Finanzielle Auswirkungen auf den Haushalt des RVR sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt als haushaltsneutral zu bewerten, da konkrete Kostenschätzungen erst nach Festlegung der Maßnahmen vorliegen.

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