Ergänzende Antwort auf die Anfrage der SPD-Fraktion zur Umsetzung des Modellprojektes 'Städte an die Schiene'
14/0634-1-1 · Fraktionsanfrage Antwort · 11.04.2023
▶ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat eine ergänzende Antwort auf die Anfrage der SPD-Fraktion zum Modellprojekt „Städte an die Schiene“ vorgelegt. Im Fokus stehen dabei die Umsetzung von Schienenanbindungen für Kommunen ohne bestehenden Schienenverkehr sowie die Planung zukünftiger Taktverdichtungen im Regionalverkehr.
Für die Reaktivierung von Schienenstrecken werden verschiedene Projekte verfolgt, darunter die Verlängerung der Linie RE44 von Bottrop über Moers nach Kamp-Lintfort, deren Inbetriebnahme voraussichtlich für das Fahrplanjahr 2026 geplant ist. Eine mögliche Inbetriebnahme der Ruhrtalbahn zwischen Hattingen und Hagen könnte bis 2032 erfolgen, wobei die endgültige Entscheidung von laufenden Machbarkeitsstudien abhängt. Aktuell liegen keine Interessenkonflikte zwischen der Reaktivierung von Strecken und deren Umnutzung vor, da die betreffenden Gleise weiterhin für den Güterverkehr genutzt werden.
Hinsichtlich der Taktverdichtung sieht das NRW-Zielnetz 2032 eine 15-Minuten-Taktung der S4 zwischen Unna-Königborn und Dortmund-Lütgendortmund vor. Das Zielnetz 2040 strebt zudem eine Verdichtung auf 15 bzw. 30 Minuten auf zahlreichen Achsen an, ergänzt durch die Einführung des RRX-Netzes nach 2032. Zur Förderung des ÖPNV wird der Einsatz der SPNV-Pauschale für das X-Bus-Netz als sinnvoll bewertet, um Lücken im Schienennetz zu schließen und die Anbindung von Kommunen ohne Schienenanschluss zu verbessern.
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