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Der neue Schulsozialindex in NRW- Methode, Anwendung, Ausblick

14/0770 · Berichtsvorlage · 11.10.2022

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KI-Zusammenfassung

Im Ausschuss für Digitalisierung, Bildung und Innovation wurde ein Bericht über den neuen Schulsozialindex in Nordrhein-Westfalen zur Kenntnis genommen. Der Vortrag von Christoph Gusovius, Leiter der Zentralabteilung des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes NRW, erläuterte die Methode, Anwendung sowie den Ausblick dieses Instruments.

Der Schulsozialindex dient dazu, räumlich-soziale Unterschiede sowie die ökonomischen Ressourcen der Familien zu erfassen, um eine zielgenaue Verteilung von Ressourcen an Schulen mit besonderen sozialen Herausforderungen zu ermöglichen. Seit dem Schuljahr 2021/22 findet das Instrument Anwendung bei der Verteilung eines Teils der Lehrerstellen für den sogenannten Mehrbedarf sowie bei Beförderungsmöglichkeiten in Grundschulen. Zudem wird der Index als Grundlage für die Verteilung von Haushaltsmitteln, beispielsweise aus dem Bildungs- und Teilhabepaket, genutzt.

Die Landesregierung plant eine regelmäßige Evaluation und Aktualisierung des Verfahrens. Im Rahmen dieser Prüfung soll untersucht werden, inwieweit die Steuerung von Lehrerinnen- und Lehrerstellen über den Sozialindex weiter ausgeweitet werden kann. Für den Regionalverband Ruhr ergeben sich aus der vorliegenden Drucksache keine finanziellen Auswirkungen auf die Mittelbereitstellung.

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