Antwort auf die Anfrage der SPD im Ruhrparlament: Nachhaltigkeit des Beschaffungswesens
14/1346-1 · Fraktionsanfrage Antwort · 12.01.2024
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Der Regionalverband Ruhr (RVR) kann aufgrund der spezifischen Kriterien für Fairtrade-Towns keine eigene Zertifizierung als solche erhalten, da die Anforderungen auf kommunale Strukturen ausgelegt sind. Als Mitglied der Fairen Metropole Ruhr nutzt der Verband jedoch deren Siegel für den Internetauftritt und Publikationen. Eine Beteiligung eines Vertreters des RVR an der Steuerungsgruppe der Fairen Metropole Ruhr wird angestrebt. Die interne Zuständigkeit für die Zusammenarbeit mit der Fairen Metropole Ruhr innerhalb des RVR ist noch zu klären.
Im Bereich der Beschaffung setzt der RVR in den zentralen Diensten bereits verschiedene ökologische und ökonomische Kriterien um. Bei der Ausstattung mit Mobiliar wird auf nachhaltige Forstwirtschaft geachtet, während für Drucksysteme und Büromaterialien Zertifikate wie der Blaue Engel oder das EU-Ecolabel herangezogen werden. Auch bei Reinigungsmitteln und Papierprodukten kommen ökologische Standards zum Einsatz. Zur Unterstützung künftiger Vergabeverfahren nutzt der Verband die Orientierungshilfen „Kompass Nachhaltigkeit“ und „Siegelklarheit“, um die Auswahl zertifizierter Produkte zu erleichtern. Die zentralen Dienste beabsichtigen, das Beschaffungswesen unter Berücksichtigung der rechtlichen Vorgaben weiter auf Nachhaltigkeits- und Fairtrade-Aspekte auszurichten.
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