Antwort der Verwaltung auf die Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Sachstand Bahnwerk Bismarck
✦ KI-Zusammenfassung
Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat den Planungsansatz für das Gelände des Bahnwerks Bismarck geändert. Ein ursprünglich geplanter städtebaulicher Ideenwettbewerb wurde gestoppt. Nach Abstimmungen mit der Denkmalbehörde und der Stadtplanung Gelsenkierchens sowie Ergebnissen einer Bauwerksprüfung wurde entschieden, stattdessen eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben. Diese soll die Herausforderungen des Standortes, wie etwa den Denkmalschutz, Bodenverunreinigungen und die verkehrstechnische Anbindung, untersuchen und verschiedene Nutzungsoptionen für das Areal aufzeigen. Die Stadt Gelsenkirchen ist in diesen Prozess eingebunden und hat eine finanzielle Beteiligung an den Vorplanungen in Aussicht gestellt.
Hinsichtlich der Erhaltung des Gebäudes führt der RVR Maßnahmen zur Sicherung der Standsicherheit durch, die mit der Unteren Denkmalbehörde abgestimmt wurden. Die bisherigen Maßnahmen, wie das Sichern von Fenster- und Türöffnungen, dienen dem Schutz der Bausubstanz und sind weitgehend reversibel. Die Kosten für Sicherungsmaßnahmen im Zeitraum 2019 bis 2020 beliefen sich auf rund 170.500 Euro. Eine Sanierung der Drehscheibe nach eisenbahnrechtlichen Standards ist derzeit nicht vorgesehen, da aktuell keine Befahrung der Gleisanlagen zulässig ist. An den Abstimmungsprozessen zum ursprünglichen Wettbewerbskonzept war die Stadtverwaltung Gelsenkirchen unter Beteiligung von Stadtbaurat Heidenreich beteiligt.
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