Antwort auf die Anfrage der AfD-Fraktion Ankauf des Wasserwerks Volmarstein von der AVU
14/1667-1 · Fraktionsanfrage Antwort · 12.08.2024
▶ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat auf eine Anfrage der AfD-Fraktion zum geplanten Ankauf des Wasserwerks Volmarstein durch den Regionalverband Ruhr (RVR) reagiert. Im Zentrum der Erläuterungen steht das Nachnutzungskonzept für das Gelände der AVU. Die Verwaltung führt aus, dass die bisherige funktionale Nutzung des Standorts ein Potenzial zur ökologischen Aufwertung bietet, insbesondere durch die Reaktivierung von Flächen im Rahmen der Strategie „Grüne Infrastruktur“. Ziel ist es, das Areal für Umweltbildung und den Tourismus zu öffnen, wobei eine sensible, naturverträgliche Nutzung im Vordergrund steht.
Hinsichtlich der hydrologischen Gegebenheiten betont die Verwaltung, dass geplante Maßnahmen innerhalb der Eindeichung stattfinden sollen, um die Funktion der Flächen als Retentionsräume bei Hochwasser nicht zu beeinträchtigen. Ein Auwald wird aufgrund der aktuellen Bodenfeuchtigkeit nicht als realisierbar eingestuft.
Bezüglich der historischen Seilhängebrücke stellt die Verwaltung klar, dass diese fester Bestandteil des Kaufportfolios ist und nicht separat bei der AVU verbleibt. Die AVU wird die Brücke vor dem Besitzübergang auf eigene Kosten sanieren, wobei eine Umsetzung für das Jahr 2025 angestrebt wird. Der Kaufvertrag sieht vor, dass der Verkäufer entsprechende Gutachten und technische Dokumentationen vorlegt und die Brücke eine festgelegte Zustandsnote aufweisen muss. Eine Bahnunterführung ist nicht Bestandteil des Erwerbs oder des Nachnutzungskonzepts.
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