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Antwort auf die Anfrage der Fraktion Die Linke: Gegen Diskriminierung und Rassismus im Sport - Programm des Landessportbundes NRW unterstützen

14/1430-1 · Fraktionsanfrage Antwort · 13.02.2024

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Die Regionaldirektorin Karola Gehend-Netthöfel gab eine Antwort auf die Anfrage der Fraktion Die Linke zum Programm „Entschlossen weltoffen!“ des Landessportbundes NRW (LSB NRW) ab. Das Programm verfolgt das Ziel, im organisierten Sport Maßnahmen zur Rechtsextremismusprävention und Rassismuskritik zu etablieren sowie Handlungskompetenzen für ehrenamtliche und hauptberufliche Akteure zu fördern. Die Angebote umfassen Beratung, Workshops und Qualifizierungen für Vereine, Kreis- und Stadtsportbünde sowie Sportfachverbände.

Seit 2019 werden über jährliche Qualifizierungsmaßnahmen etwa 500 Personen im organisierten Sport erreicht. Ein wesentlicher Bestandteil sind die sogenannten „FAIRwerker*innen“, die für Impulsgebungen und Beratungsfälle eingesetzt werden. Eine umfassende Aufarbeitung der Ergebnisse sowie von Best-Practice-Beispielen ist für Ende 2024 vorgesehen, da die aktuelle Förderperiode des Bundesprogramms zum Jahresende ausläuft.

Hinsichtlich der Bekämpfung von Diskriminierung wurde die Nützlichkeit einer zentralen Meldestelle für alle relevanten Themenbereiche im Sport bestätigt. Eine Umsetzung einer solchen Stelle ist jedoch derzeit aufgrund fehlender finanzieller und personeller Ressourcen nicht möglich. Als Format zur Präsentation von Beispielen aus dem Bereich der Antidiskriminierungsarbeit wird das Netzwerk „Power of Sports Ruhr“ genannt.

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