Antwort auf die Anfrage der AfD-Fraktion: Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt im Sport
14/1462-1 · Fraktionsanfrage Antwort · 13.02.2024
▶ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat auf eine Anfrage der AfD-Fraktion zum Thema „Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt im Sport“ geantwortet. In Bezug auf den Anteil nicht-binärer Sportlerinnen und Sportler verwies die Verwaltung auf eine Videokonferenz vom 15. Januar 202läufig, in der Dr. Scheffel bereits Auskunft gegeben hatte. Der Verwaltung liegen keine spezifischen Erhebungen zu den Prozentanteilen vor, sie teilt jedoch die Einschätzung, dass es sich um eine kleine Minderheit handelt. Gleichzeitig wird betont, dass die Ermöglichung der Teilhabe von Minderheiten eine Aufgabe des Sports bleibt.
Auf Fragen zu den Auswirkungen des Wettbewerbs zwischen biologischen Männern und Frauen sowie zu potenziellen Risiken in sensiblen Bereichen wie Umkleidekabinen verwies die Verwaltung ebenfalls auf das Protokoll der bereits stattgefundenen Videokonferenz. Die Antwort hebt hervor, dass trans- und intersexuelle Menschen laut Studien Diskriminierung und Gewalt ausgesetzt sind. Unter Verweis auf die OUTSPORT-Studie wird auf das Diskriminierungspotenzial durch bestehende Leistungs- und Geschlechterkategorisierungen im Sport hingewiesen. Die Verwaltung stellt fest, dass für die bestehenden Problematiken keine einfachen Lösungen existieren und sieht die Grundlage für Lösungsansätze in einem breiten gesellschaftlichen Diskurs sowie in weiterer Forschungsarbeit.
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