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Antwort auf die Anfrage der Fraktion Die Linke Potentiale der migrantischen Ökonomie

14/1922-1 · Fraktionsanfrage Antwort · 13.05.2025

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KI-Zusammenfassung

In einer Antwort auf eine Fraktionsanfrage der Fraktion Die Linke werden die Ansätze zur Förderung der migrantischen Ökonomie im Regionalverband Ruhr erläutert. Verschiedene Kommunen verfolgen dabei unterschiedliche Strategien: Essen bietet mit „StartAB“ eine Beratungsstelle für Gründer an, während Duisburg über den Verein TIAD auf die Einbindung von Unternehmernetzwerken setzt. Oberhausen fördert durch ein Netzwerk den Austausch unter Unternehmern mit Einwanderungsgeschichte, und Bochum nutzt ein „Welcome Center“ zur Fachkräftebindung. Diese Initiativen wurden in einem Workshop der Business Metropole Ruhr unter Beteiligung von Cem Sentürk vom Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung thematisiert.

Migrantische Selbstständige stellen in Nordrhein-Westfalen eine wirtschaftlich bedeutsame Gruppe dar, wobei etwa 25 Prozent der Selbstständigen im Land einen Migrationshintergrund haben. Als zentrale Herausforderungen wurden bürokratische Hürden, der Zugang zu Finanzierungen sowie fehlende Netzwerke identifiziert. Zur Unterstützung werden niedrigschwellige Beratungsangebote und eine verstärkte Vernetzung zwischen den Wirtschaftsförderungen angestrebt. Die Städtekooperation Integration.Interkommunal arbeitet zudem an der interkulturellen Öffnung der Verwaltung, um sprachliche Barrieren abzubauen. Ergänzend dazu fördert der Regionalverband Ruhr das Projekt „Welcome.Ruhr“ als digitalen Wegweiser.

Der Entwurf des regionalen Masterplans Handwerk sieht vor, den Fachkräftebedarf durch die Arbeitsmarktintegration und Qualifizierung von Zugewanderten zu decken. Eine Handlungsempfehlung des Plans umfasst die systematische Unterstützung von Geflüchteten und Personen mit Migrationshintergrund, um die Erfolgsquoten bei Prüfungen zu steigern. Ergänzend dazu wird im Jahr 2025 eine Fachkräfte-Reihe der IHKs und Handwerkskammern durchgeführt, die auch migrantische Unternehmer adressiert.

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