Antwort auf die Anfrage der AfD-Fraktion Zielke Wolf: Schäden und Maßnahmen
14/2077-1 · Fraktionsanfrage Antwort · 13.05.2025 · Betriebsausschuss RVR Ruhr Grün
▶ KI-Zusammenfassung
In der Antwort auf eine Anfrage der AfD-Fraktion Zielke legte die Verwaltung Informationen zur Situation der Wolfspopulation im Verbandsgebiet des Regionalverbands Ruhr (RVR) vor. Laut Daten des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima NRW wurden im Jahr 2024 im Territorium Dämmerwald/Üfter Mark lediglich ein Rudel sowie ein Einzeltier nachgewiesen. Aufgrund der hohen Besiedlungsdichte und der Zerschneidung der Landschaft wird keine vollständige Besiedlung des Verbandsgebiets erwartet; eine Ausbreitung ist bislang nur in den Randbereichen erkennbar.
Die Verantwortung für den Schutz von Nutztieren liegt bei den Tierhaltern, die sich bei Bedarf an Herdenschutzberater wenden können. Der RVR unterstützt seine landwirtschaftlichen Pächter durch verschiedene Maßnahmen. So wurden im Naturschutzgebiet Lichtenhagen nach Wolfsangriffen trotz vorhandener Zäune Beweidungsprojekte aufgegeben und auf Mahd oder manuelle Pflege umgestellt. Im Naturschutzgebiet Netteberge unterstützte der RVR die Optimierung eines Zauns finanziell, während in der Kirchheller Heide die Beweidung von Schafen auf Pferde umgestellt wurde.
Hinsichtlich gesetzlicher Änderungen setzt sich der RVR aktuell nicht für neue Regelungen ein, da die rechtlichen Rahmenbedingungen auf europäischer, bundesstaatlicher und landesweiter Ebene festgelegt werden. Nach der Herabstufung des Schutzstatus des Wolfes durch das Europäische Parlament konzentriert sich die Arbeit von RVR Ruhr Grün auf die Unterstützung von Schafhaltern sowie die Anpassung des Flächenmanagements.
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