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Fraktionsanfrage Antwort

Antwort der Verwaltung auf die Anfrage der SPD-Fraktion Auswirkungen der Emschertal-Brücken-Sperrung

14/0211-1 24.08.2021

✦ KI-Zusammenfassung

Die Verwaltung hat auf eine Anfrage der SPD-Fraktion zu den Auswirkungen der Sperrung der Emschertalbrücke reagiert. Die im Mai 2021 durchgeführten Belastungsproben der Autobahn GmbH dienen als Grundlage für die weitere Planung. Je nach Ergebnis dieser Tests prüft die Autobahn GmbH verschiedene Szenarien für den Fall einer dauerhaften Vollsperrung. Während die bisherige Planung eine Erneuerung der Brücke im Zuge des Ausbaus zwischen 2024 und 2028 vorsieht, wird derzeit die Möglichkeit eines beschleunigten Ersatzneubaus geprüft.

In Bezug auf die Lkw-Navigation ist der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) federführend. Es werden Gespräche über die Einbindung weiterer Kommunen wie Herten, Dorsten, Haltern am See und Oer-Erkenschwick in das Projekt SEVAS geführt. Der Regionalverband Ruhr (RVR) ist bei Bundesautobahnen nicht operativ eingebunden, nimmt jedoch als Träger öffentlicher Belange an Planfeststellungsverfahren teil.

Für den Schienenpersonennahverkehr auf der Nord-Süd-Achse ist der VRR zuständig. Während für die Strecke Recklinghausen–Herne keine kurzfristigen Maßnahmen bekannt sind, besteht laut dem Nahverkehrsplan von 2017 Handlungsbedarf zwischen Bochum und Recklinghausen. Im Rahmen des Regionalen Mobilitätsentwicklungskonzepts wird zudem eine Verbindung von Recklinghausen über Bochum nach Witten im Modellprojekt „Schiene 2040“ untersucht.

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